Bericht der Bundespolizei

Mittwochabend (15. März) kam es in einem Versorgungsgeschäft im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes zu einem Angriff auf eine Mitarbeiterin. Ein Kunde, der die 39-Jährige zunächst verbal anging, warf mit Inventar des Geschäftes nach der Frau.

Gegen 20:30 Uhr alarmierte die Verkäuferin die Bundespolizeiinspektion München aufgrund des zuvor stattgefundenen Angriffs. Ersten Ermittlungen zufolge, kam es zwischen dem Unbekannten und der 39-Jährigen zu einer Diskussion über die Verkaufsabwicklung. In Folge dessen warf der Mann mit einem Brötchenhalter aus Metall sowie einem Besteckkasten aus Holz, welche sich auf der Bedientheke befanden, nach der Mitarbeiterin und traf sie dabei an der Hand sowie am Kopf.

Hierbei erlitt die Frau eine Schnittwunde an der Hand, welche jedoch nicht ärztlich versorgt werden musste. Außerdem traf der Holzkasten ein Funktelefon des Geschäftes, welches im Anschluss nicht mehr funktionsfähig war. Der Angreifer entfernte sich nach seiner Entgleisung aus dem Geschäft und konnte durch die Einsatzkräfte nicht mehr angetroffen werden.

Die Bundespolizeiinspektion München führt Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Zur Ermittlung des Tatverdächtigen werden nun die Aufzeichnungen der Kameras im Bereich des Tatortes ausgewertet.