Neben dem Erschleichen von Leistungen kam bei einem der Beteiligten ein handfester Drogenfund hinzu.
Unkooperative Gruppe im Regionalexpress gestoppt
Am Donnerstag (15.01.2026) gegen 09:20 Uhr schlug ein Zugbegleiter Alarm: Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren waren im Regionalexpress von Nürnberg nach Regensburg ohne gültige Fahrscheine unterwegs. Als der Zug am Regensburger Hauptbahnhof einfuhr, warteten bereits Beamte des Bundespolizeireviers auf die Gruppe.
Die vier syrischen Staatsangehörigen zeigten sich während der Kontrolle laut Polizeibericht durchweg unkooperativ.

Kokain-Röhrchen in der Jackentasche entdeckt
Bei der Durchsuchung der Gruppe machten die Fahnder einen Fund: In der Jackentasche eines 19-Jährigen entdeckten sie ein Plastikröhrchen mit einer verdächtigen weißen Substanz. Die Beamten nahmen das Quartett mit auf die Dienststelle, um den Sachverhalt zu klären.
Ein vor Ort durchgeführter Drogensubstanztest bestätigte den Verdacht: Das weiße Pulver reagierte positiv auf Kokain. Die Bundespolizei stellte die Drogen sicher.
Ermittlungen eingeleitet
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder entlassen. Das Nachspiel folgt jedoch:
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Gegen alle vier Beteiligten wird wegen Erschleichens von Leistungen (Schwarzfahren) ermittelt.
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Den 19-Jährigen erwartet zusätzlich ein Strafverfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Hauptbahnhof Regensburg (RE aus Nürnberg) |
| Zeit | Donnerstag, 15.01.2026, ca. 09:20 Uhr |
| Personen | 4 Männer (18-21 Jahre), syrisch |
| Fund | Plastikröhrchen mit Kokain |
| Vorwurf | Schwarzfahren & Drogenbesitz |
| Behörde | Bundespolizeirevier Regensburg |
