Fünf Franzosen gerieten am Montag bei der Grenzkontrolle auf der A6 ins Visier der Bundespolizei. Im Fahrzeug fanden die Beamten ein beachtliches Arsenal an nicht zugelassenem Paintball-Equipment.
Grenzkontrolle auf der A6 bei Waidhaus
Am Montagnachmittag, dem 18. Mai, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus auf der Autobahn A6 bei Waidhaus einen Pkw mit fünf französischen Staatsangehörigen im Alter von 27 bis 50 Jahren. Die Männer waren zuvor gemeinsam aus Tschechien nach Deutschland eingereist. Nach eigenen Angaben hatten sie in Tschechien an einem Paintballturnier teilgenommen.
Zehn Markierer und 27 Laufteile im Fahrzeug
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Bundespolizisten auf zehn Paintball-Markierer sowie 27 Laufteile. Die Einsatzkräfte konnten die Gegenstände den einzelnen Fahrzeuginsassen zuordnen. Die Männer räumten den Besitz und die Einfuhr der Gegenstände gegenüber den Beamten offen ein.
Fehlende Kennzeichnung macht Einfuhr illegal
Nach ersten Erkenntnissen fallen die sichergestellten Paintball-Markierer und Zubehörteile unter die Regelungen des deutschen Waffengesetzes. Da die Gegenstände nicht ausreichend gekennzeichnet waren, fehlte insbesondere die in Deutschland vorgeschriebene Kennzeichnung „F im Fünfeck“, ist ihr Besitz sowie deren Einfuhr nach Deutschland verboten. Erforderliche Erlaubnisse nach dem Waffengesetz konnten die fünf Franzosen nicht vorweisen.
Ermittlungen eingeleitet – Weiterreise gestattet
Die Bundespolizei beschlagnahmte sämtliche Paintball-Markierer sowie das gesamte Zubehör. Gegen alle fünf französischen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen gestatteten die Beamten den Männern die Weiterreise.