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Bundespolizei

Am Donnerstag (4. Juli) ließen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus an der A6 erneut die Handschellen klicken und vollstreckten drei Haftbefehle. Die drei Osteuropäer konnten ihre Justizschulden in Höhe von knapp 8.000 Euro bezahlen und somit weiterreisen.

Den ersten Fahndungstreffer erzielten die Bundespolizeibeamten am Donnerstagnachmittag. Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus schlug der Fahndungscomputer bei einem 24-jährigen Rumänen an. Das Amtsgericht Rastatt verurteilte ihn bereits im April 2022 wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.300 Euro. Da er diese bis dato nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Baden-Baden Haftbefehl gegen den 24-Jährigen. Dieser zückte bereitwillig den Geldbeutel und bezahlte seine offenen Schulden bei der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Er verblieb somit auf freiem Fuß und konnte weiterreisen.

Bundespolizei Waidhaus
Grenzpolizeiliche Kontrolle

Wegen Urkundenfälschung nahmen die Beamten nur kurze Zeit später einen 42-jährigen Polen fest. Grund hierfür war ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen nicht bezahlter Justizschulden. Das Amtsgericht Nordhorn verurteilte den 42-Jährigen im September 2023 zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro. Da er seine Schulden dieses Mal bezahlen konnte, stand einer Weiterreise des Polen nichts mehr im Wege.

Auch ein 51-jähriger Tscheche blieb in der Nacht auf Freitag im Fahndungsnetz der Bundespolizei hängen. Der Insasse eines Fernreisebusses wurde bereits vor fünf Jahren wegen Beleidigung durch das Amtsgereicht Dortmund zu einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro verurteilt.

Der daraus resultierende Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde nun an der A6 bei Waidhaus vollstreckt. Der 51-Jährige bezahlte seine offenen Justizschulden und konnte seine Reise nach Brügge fortsetzen.