Am Dienstagabend, den 14. April 2026, führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus eine Grenzkontrolle an der A6 durch. Im Fokus stand ein Fernreisebus auf der Route von Prag nach Paris.
Verdächtige Dokumente
Bei der Überprüfung von zwei ägyptischen Staatsangehörigen im Alter von 33 und 34 Jahren stießen die Beamten auf Ungereimtheiten. Die Männer wiesen sich zwar mit gültigen Pässen aus, die darin enthaltenen bulgarischen Schengen-Visa erregten jedoch Verdacht. Ermittlungen ergaben, dass sie die erlaubte Aufenthaltsdauer bereits überschritten hatten.
Aufenthalt bereits überschritten
Weitere Nachforschungen zeigten, dass die beiden Männer bereits am 2. April 2026 über Griechenland in den Schengenraum eingereist waren. Zum Zeitpunkt der Kontrolle hielten sie sich somit bereits 13 Tage dort auf, obwohl ihr Visum nur für neun Tage gültig war.
Konsequenzen und Rückreise
Die Bundespolizisten nahmen die Männer fest. Aufgrund der versuchten unerlaubten Einreise und des Verdachts der Visa-Erschleichung wurde ihnen die Einreise nach Deutschland verweigert. Eine Zurückweisung nach Ägypten wird nun vorbereitet.
Beispiele für Visa-Erschleichung
Angabe falscher Reisezwecke (z.B. touristisch statt beruflich)
Vorlage gefälschter Unterlagen (z.B. Arbeitsverträge, Einladungen)