An einem einzigen Wochenende kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Furth im Wald gleich drei Männer mit Cannabis-Produkten. Alle Funde wurden sichergestellt – der Zoll übernahm die Ermittlungen.
Wochenende im Zeichen der Grenzkontrolle
Innerhalb von nur drei Tagen stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen am Grenzübergang Furth im Wald insgesamt drei Personen fest, die Cannabisprodukte nach Deutschland einführten. Die Vorfälle ereigneten sich am 5., 6. und 7. Juni 2025 und stehen in Zusammenhang mit Verstößen gegen das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis (KCanG).
Fund im Nachtzug aus Prag
Am Sonntag, dem 7. Juni, kontrollierten Bundespolizisten in einem Zug aus Prag auf Höhe Furth im Wald einen 21-jährigen tschechischen Staatsangehörigen. Auf direkte Nachfrage der Beamten nach verbotenen Gegenständen oder Suchtstoffen händigte der Mann freiwillig sechs Druckverschlusstütchen mit einer geringen Menge Marihuana aus. Die Substanzen wurden umgehend sichergestellt.
Taxi-Kontrolle mit deutlichem Ergebnis
Bereits am Samstag, dem 6. Juni, gegen 17:00 Uhr kontrollierten Beamte am Grenzübergang ein Taxi mit tschechischer Zulassung. Im Gepäck des 29-jährigen deutschen Fahrgastes fanden die Polizisten acht Cannabis-Verdampfer sowie zwölf Druckverschlusstütchen mit insgesamt rund 30 Gramm Cannabisblüten. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Cannabis-Kekse im Pkw entdeckt
Schon am Abend des 5. Juni, gegen 20:30 Uhr, hatten Bundespolizisten am selben Grenzübergang einen 32-jährigen deutschen Staatsangehörigen kontrolliert. Im Fahrzeug des Mannes entdeckten die Beamten Cannabis-Kekse sowie sechs Druckverschlusstütchen mit einer geringen Menge Cannabis-Dolden. Auch diese Produkte wurden sichergestellt.
In allen drei Fällen übernahm der zuständige Zoll Furth im Wald die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort gestatteten die Beamten den betroffenen Männern jeweils die Weiterreise.