Erfolgreicher Tag für die Fahnder der Polizei

Waldsassen.  Im Laufe des vergangenen Freitags konnten die Schleierfahnder der Waldsassener Grenzpolizeigruppe bei ihren Kontrollen einige Verstöße feststellen.

Zwei Pkw-Fahrer aus Tschechien mussten ihre Autos stehen lassen, da bei der Überprüfung herauskam, dass für ihre Autos keine gültige Haftpflichtversicherung mehr vorlag. Sie bekamen jeweils eine Anzeige und durften ihre Autos erst wieder abholen, nachdem eine neue gültige Versicherung nachgewiesen wurde.

Ein Radfahrer aus dem örtlichen Bereich, der über den Radwanderweg aus Tschechien kam, schmuggelte eine kleine Menge Marihuana über die Grenze. Bei der Kontrolle wirkte er sehr nervös. Als ihm eine genauere Durchsuchung angekündigt wurde, rückte er freiwillig mit seinem Schmuggelgut heraus. Ähnlich erging es einem jungen Mann aus Baden-Württemberg. Bei ihm konnte im Auto ein sogenannter „Crusher“ gefunden werden, in dem sich noch eine kleine Menge Marihuana befand. In beiden Fällen wurde das Marihuana sichergestellt und die Besitzer angezeigt.

Bei einer anderen Kontrolle musste ein Mann aus Tschechien sein Auto stehen lassen. Schon vor der Anhaltung zur Kontrolle fiel er durch einige Fahrfehler auf. Bei der eigentlichen Kontrolle wurde der Grund dafür schnell klar: der Tscheche stand eindeutig unter dem Einfluss von Drogen und musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr war jetzt die Folge.

Außerdem konnte in seinem Auto noch ein größerer Karton mit Parfums und diversen Kosmetikartikeln entdeckt werden. Da er für den Besitz der großen Menge keine plausible Erklärung abgeben und auch keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte, wurden die Sachen für weitere Ermittlungen erstmal sichergestellt.

 

Bericht der PI Waldsassen

Bild: Symbolbild