Fahrzeug im Wasser, mehrere Brände und eine Entenfamilie gerettet – Arbeit für die Einsatzkräfte

Rheurdt (ots).  Am Freitagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt zu einem PKW-Brand in die Nähe der Schaephuysener Sportanlagen gerufen. Auf einer Verlängerung der Straße Am Sportplatz war ein PKW des Fabrikats Ford Fusion aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt in Brand geraten. Der Fahrer stoppte die Fahrt, brachte sich glücklicherweise sofort in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der PKW bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten zu diesem Zeitpunkt auf angrenzendes Busch- und Baumwerk überzugreifen. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde zunächst die Ausbreitung des Feuers auf den Wald erfolgreich verhindert und schließlich die Brandbekämpfung am Fahrzeug mit der sogenannten „Schaum-Pistole“ eingeleitet. Das Schaum-Wasser-Gemisch eignet sich durch seine erstickende und kühlende Wirkung perfekt, um etwaige Fahrzeugbrände, bei denen Metall- und Kunststoffteile mit einer großen Hitzeentwicklung verbrennen, abzulöschen. In entlegenen Waldgebieten stellt die fehlende Wasserversorgung die Feuerwehr vor eine Herausforderung. Da keine Hydranten oder Brunnen zur Verfügung stehen und die Wassertanks der Fahrzeuge allmählich leer liefen, wurde ein Fahrzeug der Löscheinheit Rheurdt zur Zubringung von weiterem Löschwasser eingesetzt. Nach etwa 20 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden – die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich fortan auf Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Am PKW entstand Totalschaden. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen rund 90 Minuten im Einsatz.

Gelsenkirchen (ots).  Um kurz nach 18 Uhr, am heutigen Freitagabend, informierten Anwohner die Feuerwehrleitstelle über einen Brand an der Hasseler Straße. Kräfte der Wache Hassel und Buer wurden in den Stadtnorden entsandt. Als die ersten Einheiten nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintrafen, fanden sie eine hölzerne Stallung und eine Gartenlaube im Vollbrand vor. Zudem war ein in der Nähe stehender Pkw und ein Baum bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit 2 Strahlrohren brachten die Atemschutztrupps die Flammen unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Gebäude konnte verhindert werden. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten fand die Trupps zwei Campinggasflaschen. Diese wurden in Sicherheit gebracht und gekühlt. Abschließend legten die Einsatzkräfte einen Schaumteppich über den Brandschutt. Um 20:30 Uhr endete der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr. Die Kriminalpolizei übernahm die Einsatzstelle und leitete die Ermittlungen zur Brandursache ein.

Bernkastel-Kues (ots).  Glück im Unglück hatte am Samstagmorgen ein 54jähriger PKW-Fahrer. Dieser befuhr gegen 05:50 Uhr einen geteerten Feldweg in Bernkastel-Kues, als ihm ersten Ermittlungen zufolge, „schwarz vor Augen“ wurde und sein Fahrzeug in die Mosel steuerte. Der PKW-Fahrer benachrichtigte selbstständig die Polizei und befreite sich im Anschluss durch das Fenster der Fahrertür. Zur ärztlichen Untersuchung wurde er ins Krankenhaus in Bernkastel-Kues verbracht. Das Fahrzeug konnte durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr aus der Mosel geborgen werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden. Im Einsatz waren 24 Feuerwehrkräfte aus Bernkastel-Kues, inklusive Führungsstaffel und Wehrleiter, der Rettungsdienst, sowie die Polizei Bernkastel-Kues.

Bad Salzuflen (ots).  Eine Entenfamilie hat sich am Samstagmorgen (23.05.2020) zum Fachmarktzentrum in die Bad Salzufler Hoffmannstraße verlaufen. Die Entenmama und ihre 13 Küken wurden von Passanten gegen 9 Uhr im Bereich der Laderampe eines Supermarkts der Straße „Auf der Wisch“ entdeckt. Damit die Tiere nicht weiter auf die Straße liefen, blockierte ein Passant mit seinem Wagen den Weg der watschelnden Familie. Die Entenmama wurde von den Hauptamtlichen Kräften der Bad Salzufler Feuerwehr unter großem Protest des Tieres mithilfe eines Keschers eingefangen. Die Jungtiere konnten die Beamten mit einem beherzten, aber vorsichtigen Griff aufsammeln. Unter lautem Geschnatter wurde die Entenfamilie mit dem Feuerwehrfahrzeug in die Ladestraße zur Bega gebracht. Aus dem Transportkorb ging es anschließend ohne großes Zögern zurück auf den Fluss und damit in die Freiheit. Die Entenfamilie hat den aufregenden Ausflug gut und vor allem unverletzt überstanden. Einsatzende für die Feuerwehr war nach etwa 30 Minuten.

 

Bericht der Feuerwehr Rheurdt / Feuerwehr Gelsenkirchen / Polizeiinspektion Bernkastel-Kues /