Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus nahmen am Montag bei Grenzkontrollen auf der A6 einen gesuchten Verkehrssünder fest. Der 44-jährige Tscheche muss nun wegen eines Verkehrsdeliktes mehrere Wochen ins Gefängnis.


Fahndungserfolg Waidhaus, Bundespolizei, Grenzkontrolle Endstation
Foto: Symbolbild

Kontrolle im Fernreisebus

Die Bundespolizisten kontrollierten den Mann als Insassen eines Fernreisebusses auf der Route von Prag nach Paris. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten einen nationalen Haftbefehl fest.

Haftbefehl wegen unbezahlter Geldstrafe

Das Amtsgericht Ludwigslust hatte den 44-Jährigen im Mai 2024 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Tateinheit mit fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 Euro oder ersatzweise zu einer mehrwöchigen Freiheitsstrafe verurteilt. Zusätzlich fielen Verfahrenskosten in Höhe von 685 Euro an. Da der Mann die Geldstrafe bislang nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Schwerin Haftbefehl gegen ihn.

Ersatzfreiheitsstrafe in Weiden

Auch vor Ort konnte der Tscheche die geforderte Geldstrafe nicht begleichen. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus nahmen ihn fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein. Dort muss er nun die im Haftbefehl angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.