Kriminalpolizei

Zwei Oberpfälzer überweisen Geld für vermeintlichen Gewinn

Zwei Personen aus Regensburg und Kümmersbruck haben in den vergangenen Wochen mehrere Tausend Euro für vermeintliche Gewinne überwiesen. In beiden Fällen wurden hohe Gewinnsummen versprochen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg und die Polizeiinspektion Amberg haben die Ermittlungen übernommen.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurden eine 73-jährige Regensburgerin und 58-jährige aus Kümmersbruck von Telefonbetrügerin um ihr Geld gebracht. Die Anrufer gaben vor, dass die Personen hohe Geldsummen gewonnen hätten und sie nun geringe Kosten dafür übernehmen müssten. In beiden Fällen überwiesen die beiden Damen daraufhin mehrere Tausend Euro, zum Teil an ausländische Konten bis die Betrügereien auffielen. Insgesamt erbeuteten die Betrüger in den beiden Fällen einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.

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Foto: Symbolbild


Weiterhin konsequentes Vorgehen gegen Mehrfach- und Intensivtäter

Die Polizei und Justiz gehen weiterhin entschlossen gegen Mehrfach- und Intensivtäter vor. Ein 24-Jähriger sitzt deshalb nun ein zweites Mal in Untersuchungshaft.

Seit Ende letzten Jahres bemühen sich sowohl die Polizei wie auch die Justiz um ein konsequentes Vorgehen gegen Mehrfach- und Intensivtäter in Regensburg. Bei der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde hierzu ein eigenes Sonderreferat errichtet, welches insbesondere Strafverfahren gegen Mehrfach- und Intensivtäter schnellstmöglich bearbeiten soll. Ziel ist es insbesondere gegen Personen, welche in kurzer Zeit eine hohe Anzahl an Straftaten begehen, vorzugehen. Seit Errichtung im November 2023 wurden bis zum heutigen Tag insgesamt 69 Untersuchungshaftbefehle erlassen.

Die Ermittlungsarbeit und die beschleunigte Zulieferung der Anzeigen für die Staatsanwaltschaft Regensburg wird hierbei hauptsächlich durch zwei Ermittlungsgruppen bei der PI Regensburg Süd,  die Ermittlungsgruppe Mehrfach- und Intensivtäter und die Ermittlungsgruppe Rad, Diebstahl und Sucht, sowie die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, die Polizeiinspektion Regensburg Nord und die Bundespolizei gewährleistet.

Ein tunesischer Staatsangehöriger befindet sich seit letztem Samstag, den 08. Juni 2024, nun ein zweites Mal innerhalb kurzer Zeit in Untersuchungshaft. Der 24-Jährige geriet bereits im November des letzten Jahres aufgrund mehrerer Diebstahlsdelikte ins Visier der Strafverfolgungsbehörden, was letztlich zum Erlass eines Untersuchungshaftbefehls führte. Nach mehreren Monaten in Untersuchungshaft wurde er schließlich im Ende April durch das Amtsgericht Regensburg zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

Am Dienstag, den 04. Juni 2024, fiel der Mann schließlich wiederum durch einen Diebstahl im Stadtgebiet auf. Die Anzeige wegen Ladendiebstahls wurde deshalb durch die Polizei Regensburg Süd beschleunigt bearbeitet und an die Staatsanwaltschaft Regensburg übersandt. Durch die zuständige Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Regensburg wurde auf den sofortigen Antrag der Staatsanwaltschaft am Mittwoch ein neuer Untersuchungshaftbefehl erlassen. Schon am Freitag, den 07. Juni 2024, gelang es der Polizei den 24-Jährigen festzunehmen. Nach der Vorführung am darauffolgenden Tag wurde er schließlich in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.