Die Oberpfälzer Polizei schlägt Alarm: Unfallzahlen auf Landstraßen steigen. Im gesamten Juni intensiviert das Polizeipräsidium gezielte Geschwindigkeitskontrollen.
Unfallzahlen steigen deutlich an
Landstraßen in der Oberpfalz bleiben ein gefährlicher Unfallschwerpunkt. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Verkehrsunfälle außerorts um 7,9 Prozent auf 14.736 Fälle. Besonders alarmierend: Die Zahl der Verkehrstoten erhöhte sich von 25 auf 36 Personen. Lediglich bei den Verletzten war ein leichter Rückgang um 1,8 Prozent auf 2.031 Betroffene zu verzeichnen.
Landstraßen als tödlichste Unfallstrecken
Die Auswertung des Polizeipräsidiums zeigt ein erschreckendes Bild: Mehr als die Hälfte aller im Straßenverkehr Getöteten in der Oberpfalz (53 Prozent) sowie die Hälfte aller Schwerverletzten (50 Prozent) entfallen auf Unfälle außerorts. Überhöhte oder nicht der Situation angepasste Geschwindigkeit zählt dabei zu den häufigsten Unfallursachen bei tödlichen Unfällen.
Schwerpunktaktion im gesamten Juni
Das Polizeipräsidium Oberpfalz reagiert auf diese Entwicklung mit einem gezielten Maßnahmenpaket. Im Rahmen der landesweiten Schwerpunktaktion führt die Oberpfälzer Polizei den gesamten Juni über verstärkt mobile und stationäre Geschwindigkeitskontrollen auf besonders unfallbelasteten Strecken durch. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und schwere Unfälle langfristig zu verhindern.
Hintergründe und Statistiken
Weitere Details zur Unfallentwicklung sowie statistische Auswertungen hat das Polizeipräsidium Oberpfalz in seiner offiziellen Medieninformation zur Verkehrsstatistik 2025 veröffentlicht. Das Dokument ist auf der Webseite der Bayerischen Polizei abrufbar und liefert umfangreiche Einblicke in die Lageentwicklung des vergangenen Jahres.