U.a. -Ein 38-jähriger Fahrer aus Floß verlor am frühen Montagnachmittag auf der Staatsstraße 2395 die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach dem Aufprall gegen eine Birke musste er eingeklemmt aus dem Wrack befreit werden – Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden.
Fahrzeug kommt von der Staatsstraße ab
Am frühen Montagnachmittag befuhr ein 38-jähriger Flosser mit seinem Mitsubishi die Staatsstraße 2395 in Richtung Diepoldsreuth. Kurz vor der Ortseinfahrt kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Birke. Die Umstände, die zum Abkommen von der Fahrbahn führten, sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Fahrer eingeklemmt und bewusstlos
Der 38-Jährige wurde durch den Aufprall im Fahrzeug eingeklemmt und war bewusstlos. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den Mann aus dem Wrack freischneiden. Anschließend wurde er mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut dem behandelnden Notarzt kann Lebensgefahr zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 3.500 Euro. Zur Ermittlung der genauen Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Weiden einen Sachverständigen beauftragt. Die Ermittlungen dauern an.
Fahrt endet frontal in der Gartenmauer
Am Montagabend, gegen 22:30 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Weidener mit seinem Seat die Kreisstraße von Floß in Richtung Bergentsreuth. In der Ortsdurchfahrt Boxdorf geriet er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal in eine Gartenmauer. Diese wurde durch den Aufprall teilweise eingerissen. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 22.000 Euro.
Fahrer leicht verletzt – Alkohol im Spiel
Der Unfallverursacher wurde durch den Aufprall leicht verletzt, eine Krankenhausbehandlung war jedoch nicht erforderlich. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen auf Alkoholkonsum fest. Ein freiwilliger Alkotest bestätigte den Verdacht: Der gemessene Wert lag deutlich über dem gesetzlich erlaubten Promillegrenzwert von 0,5 Promille für Pkw-Fahrer.
Als unmittelbare Folge ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein des 30-Jährigen sicher. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Die Reinigung der Unfallstelle übernahm die Feuerwehr Floß.