Zwei Verkehrsunfälle mit hohem Sachschaden und ein Waldbrand in Muckenbach beschäftigen die Einsatzkräfte im Landkreis Schwandorf. Die Ereignisse vom 27. Mai 2026 fordern Feuerwehr, THW und Polizei gleichermaßen.
Vorfahrt missachtet – 16.000 Euro Schaden in Teublitz
Am Mittwochabend, dem 27. Mai 2026, kam es gegen 20:15 Uhr in Teublitz zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Eine 32-jährige Fahrzeugführerin bog von der Hans-Böckler-Straße in die Maxhütter Straße ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines entgegenkommenden 25-jährigen Teublitzers, der die Maxhütter Straße stadteinwärts befuhr.
Beim Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 16.000 Euro geschätzt. Beide Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Unbekannter flüchtet nach Parkplatzrempler in Burglengenfeld
In der Albert-Lortzing-Straße 10 in Burglengenfeld wurde zwischen dem 26. und 27. Mai 2026 ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug durch einen unbekannten Verursacher beschädigt. Der Frontbereich des geparkten Pkw wies einen Schaden von rund 6.000 Euro auf.
Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizeiinspektion Burglengenfeld bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 09471-7015-0 zu melden.
Waldbrand in Muckenbach: 6.500 Quadratmeter Fläche betroffen
Der schwerwiegendste Vorfall des Tages ereignete sich am Nachmittag des 27. Mai 2026 im Waldgebiet bei Nittenau-Muckenbach. Kurz vor 17:00 Uhr wurde eine Rauchentwicklung hinter dem Sägewerk Muckenbach gemeldet. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte begannen unverzüglich mit den Löscharbeiten. Begünstigt durch teils starken Wind breitete sich das Feuer auf eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern aus.
Als Hauptursache gilt die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen. Die anhaltend trockene und warme Witterung führt in Bayern derzeit zu einer deutlich erhöhten Waldbrandgefahr, wie der Bayerische Bauernverband bereits Ende April gewarnt hatte.
Stundenlanger Einsatz – Nachlöscharbeiten dauern an
Die einsatzleitende Freiwillige Feuerwehr Bergham wurde durch zahlreiche umliegende Feuerwehren sowie das THW Schwandorf unterstützt. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders aufwändig, da der Brand hauptsächlich im Boden entstanden war. Im schwer zugänglichen Gelände musste der Waldboden händisch geöffnet werden, um Glutnester aufzuspüren und zu löschen. Gegen Mitternacht waren die aktiven Löscharbeiten abgeschlossen. Eine Nachtwache wurde gestellt, die Nachlösch- und Kontrollarbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Meldung noch an. Die genaue Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.