Der Mann reißt den Türöffner von der Wand, beleidigt Beamte und kommt dabei offenbar nicht zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt.
Frühmorgens vor der Dienststelle
Kurz vor vier Uhr morgens am Freitag, dem 5. Juni 2025, erschien ein 38-jähriger Deutscher vor der Eingangstür des Bundespolizeireviers Regensburg. Ohne erkennbaren Grund schlug er mit seinen Fäusten gegen die Tür. Über die Sprechanlage beleidigte er die diensthabenden Beamten, bevor er den elektronischen Türöffner aus der Wand riss und damit gezielt Sachschaden anrichtete.
Bereits vorbelastet – und mit Hausverbot
Der Vorfall war nicht der erste Kontakt des Mannes mit der Polizei an diesem Abend: Zuvor hatte er am Regensburger Bahnhof gegen ein bestehendes Hausverbot verstoßen. Laut Bundespolizei ist er bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Bei seiner Festnahme stand er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.
Schutzgewahrsam und Vorführung beim Richter
Die Bundespolizisten nahmen den 38-Jährigen in Schutzgewahrsam. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde er noch am selben Tag beim Amtsgericht vorgeführt. Der zuständige Richter erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Anschließend lieferten die Beamten den Mann in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein.
Ermittlungen wegen drei Delikten
Das Bundespolizeirevier Regensburg hat Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Alle drei Tatbestände sind im Strafgesetzbuch geregelt und können bei Vorliegen einer Vorgeschichte zu empfindlichen Freiheitsstrafen führen. Wie sich die Untersuchungshaft auf das weitere Verfahren auswirkt, bleibt dem Amtsgericht vorbehalten.