Bericht der Bundespolizei Waldmünchen

Am Freitagabend (24. März) haben sich etwa 25 Jugendliche am Bahnhof Cham verabredet. Beim Aufeinandertreffen entwickelte sich eine Rauferei zwischen einzelnen Personen, in deren Verlauf vier junge Burschen Schutz in der Polizeiinspektion Cham suchten. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt und sucht Zeugen.

Gegen 17:15 Uhr klingelten vier junge Burschen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren bei der Polizeiinspektion Cham. Sie gaben hektisch an, dass sie den Schutz der Polizei benötigen würden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich einige der Jugendlichen über einen Chat zur Klärung von Streitigkeiten am Bahnhof Cham verabredet. Etwa fünf junge Burschen gingen zu Fuß zum Bahnhof Cham. Die andere Gruppe Jugendlicher bestand aus 15 bis 20 Personen und reiste mit dem Zug aus Furth im Wald an.

Aus der Further Gruppe waren einige der Teenager vermummt. Beim Aufeinandertreffen soll ein 13-Jähriger einen 17-Jährigen geschlagen und geschubst haben. Der 17-Jährige entfernte sich daraufhin mit drei weiteren Freunden vom Bahnhof. Der 13-Jährige und sein 15-Jähriger Bruder setzten der Gruppe nach. Die beiden schlugen dem 17-Jährigen mehrfach Richtung Kopf und Gesicht. Daraufhin flüchtete der 17-Jährige mit seinen drei Freunden zur Polizei Cham.

Die Polizeiinspektion Cham löste eine Fahndung nach allen Beteiligten des Aufeinandertreffens aus. Im Einsatz waren zwei Streifen der Polizeiinspektion Cham, eine Streife der Polizeiinspektion Roding, eine Streife der Grenzpolizeigruppe Furth im Wald, ein Diensthundeführer der Zentralen Diensthundeschule Herzogau und zwei Streifen der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen. Zehn Jugendliche konnten bei der Fahndung festgestellt werden. Bei den identifizierten Beteiligten des Aufeinandertreffens handelte es sich überwiegend um deutsche Staatsangehörige. Das Jugendamt Cham wurde ebenfalls eingeschaltet.

Der 17-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die zuständige Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen, die die Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen beobachtet haben.

Sachdienliche Hinweise werden an die Bundespolizei Waldmünchen über die Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de erbeten.