Dank einer engen Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten – unterstützt durch modernste Drohnentechnik – blieb die Lage jederzeit entspannt.
Einsatzleitung mit Blick aus der Luft
Aus Sicht der Polizeiinspektion Schwandorf verlief das Großereignis völlig problemlos. Um die Sicherheit der rund 17.000 Besucher zu gewährleisten, waren die Einsatzkräfte mit einem starken Aufgebot präsent. Eine Besonderheit war der Einsatz von zwei Drohnen, die der gemeinsamen Einsatzleitung von Polizei, Feuerwehr und Johannitern Echtzeitbilder lieferten. Die Polizei betont ausdrücklich, dass diese Technik rein zur Einsatzsteuerung diente und keinerlei Aufzeichnungen gefertigt wurden.

Logistik und Verkehr: 30 Halter mussten umparken
Bereits im Vorfeld gab es für das Ordnungsamt und die Polizei viel zu tun. In den temporären Halteverbotszonen entlang der Zugstrecke wurden 30 Fahrzeughalter ermittelt und verständigt. In fast allen Fällen konnten die Autos rechtzeitig entfernt werden – lediglich ein Fahrzeug musste kostenpflichtig abgeschleppt werden, da der Besitzer nicht erreichbar war. Bei der Verkehrsregelung musste die Polizei zudem einem uneinsichtigen Verkehrsteilnehmer die geltende Rechtslage „mit Nachdruck“ erläutern.
Sanitätsdienst und Feuerwehr ziehen positive Bilanz
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Rettungskräfte: Unter der Leitung von Daniel Herzberg waren 35 Kräfte der Johanniter im Einsatz. Sie mussten insgesamt fünf Patienten versorgen, von denen eine Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurde.
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Brandschutz: Die Feuerwehren aus Schwandorf, Krondorf-Richt, Ettmannsdorf, Dachelhofen und Kronstetten sicherten unter der Führung von Stadtbrandinspektor Klaus Brunner die Strecke ab. Abgesehen von der Verkehrsleitung war kein aktives Eingreifen der Feuerwehrleute erforderlich.
📋 Kompakt-Faktencheck: Ostbayerischer Faschingszug
| Detail | Fakten |
| Ort | Innenstadt Schwandorf |
| Besucherzahl | ca. 17.000 Personen |
| Sicherheit | Polizei (mit Drohnenunterstützung), 35 Sanitäter, 5 Feuerwehren |
| Sanitätsdienst | 5 Versorgungen, 1 Krankenhauseinweisung |
| Verkehr | 30 Halteverstöße, 1 Abschleppvorgang |
| Gesamtfazit | Friedlicher und störungsfreier Verlauf |
