Ford-Fahrer und Sohn auf der A3 mit dem Schrecken davongekommen. Polizei sucht dringend Zeugen.
Tatort Autobahnkreuz Regensburg
Am frühen Samstagabend, gegen 18:00 Uhr, befuhr ein 51-jähriger Mann aus Regensburg mit seinem Ford die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Passau. Auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Regensburg-Universität befinden sich mehrere Brückenbauwerke, die die Fahrbahnen überspannen.
Frontscheibe von Unbekanntem getroffen
Aus bisher ungeklärter Ursache wurde von einer dieser Autobahnbrücken ein Gegenstand auf die darunterliegende Fahrbahn geworfen. Der Gegenstand traf die Frontscheibe des Ford, welcher sich zu diesem Zeitpunkt genau unter der Brücke befand. Die Windschutzscheibe wurde durch den Aufprall zerstört, was die Situation für die Insassen äußerst gefährlich gestaltete.
Keine Verletzten, Sachschaden an Fahrzeug
In dem Fahrzeug befand sich neben dem Fahrer auch sein siebenjähriger Sohn. Glücklicherweise blieben sowohl der Fahrer als auch das Kind bei dem Vorfall unverletzt. An dem Ford entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von circa 1000 Euro. Die Ermittlungen zum genauen Gegenstand, ob es sich beispielsweise um einen Stein handelte, dauern noch an.
Zeugenaufruf der Verkehrspolizei Regensburg
Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen zu diesem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr aufgenommen. Personen, die am frühen Samstagabend, etwa gegen 18:00 Uhr, im Bereich der Augsburger Straße, der Hadamerstraße oder am Fußgängerüberweg auf Höhe des Bezirksklinikums auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich dringend bei der Verkehrspolizei Regensburg unter der Telefonnummer 0941/5062921 zu melden.
Info
Das Bewerfen von Fahrzeugen von Brücken aus kann schwere Unfälle zur Folge haben und stellt eine ernsthafte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Es drohen Freiheitsstrafen oder Geldstrafen.