Bahnunfall in der Nacht ohne Personenverletzungen – Straße vorübergehend gesperrt
Unfallhergang: Gleissicherung überfahren
In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 2. Juni 2026, ereignete sich ein schwerer Bahnunfall im Bereich des Bahnhofes Neumarkt in der Oberpfalz. Gegen 00:30 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen durch das Polizeipräsidium Oberpfalz über den Unfall informiert. Das Triebfahrzeug einer Zugkomposition mit einem Waggon entgleiste, nachdem eine Gleissicherung überfahren wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge führte dieses Überfahren dazu, dass sowohl das Triebfahrzeug als auch der erste darauffolgende Waggon entgleisten [Bundespolizei].
Keine Personenverletzungen, aber hoher Sachschaden
Bei dem Bahnunfall wurden keine Personen verletzt. Dennoch entstand ein erheblicher Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Der Sachschaden wird derzeit auf über 100.000 Euro geschätzt. Die Gleise wurden auf einer Länge von zirka 35 bis 50 Metern beschädigt, was umfangreiche Instandsetzungsarbeiten notwendig macht.
Straße blockiert: Ingolstädter Straße gesperrt
Teile des Unfallzuges blockierten die Ingolstädter Straße beim Bahnübergang, sodass diese zeitweise gesperrt werden musste. Die Sperrung war vorübergehend, jedoch beeinträchtigte sie den Straßenverkehr deutlich. Der Unfall ereignete sich auf der aktuell durch Instandsetzungsarbeiten gesperrten Bahnstrecke von Nürnberg nach Regensburg.
Ermittlungen laufen: Bundespolizei sichert Beweise
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen hat Ermittlungen zu dem Unfallhergang aufgenommen. Ermittlungsbeamte des Bundespolizeireviers Regensburg sind vor Ort und sichern Beweise. Weitere Informationen zum genauen Unfallhergang werden derzeit ermittelt. Für betroffene Reisende gilt: Die Strecke bleibt weiterhin für Instandsetzungsarbeiten gesperrt – weitere Updates zur Polizei können über die offiziellen Kanäle abgerufen werden. Detaillierte Informationen zu Bahnunfällen und Sicherheitsmaßnahmen bietet das Bundesministerium für Verkehr.