Ein Abbiegemanöver mit schwerwiegenden Folgen: Auf der Staatsstraße 2665 kollidierten zwei Fahrzeuge — beide Fahrer wurden schwer verletzt. Ein rücksichtsloser Fahrer sorgte während der Unfallaufnahme für weiteren Aufruhr.


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Symbolbild: J. Masching

Vorfahrt missachtet — Kollision unvermeidbar

Ein 59-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Tirschenreuth befuhr mit seinem Opel Astra die ST2177 in Richtung der Einmündung zur ST2665. Beim Abbiegen übersah er ein von links herannahendes Fahrzeug: Eine 58-jährige Frau war mit ihrem Opel Zafira auf der Staatsstraße unterwegs und hatte Vorfahrt. Ein Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern. Der Zafira traf mit seiner Front die linke Seite des Astra — mit wuchtiger Wirkung für beide Fahrzeuge.

Beide Fahrzeuge mit Totalschaden

Die 58-jährige Fahrerin verlor nach der Kollision die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Opel Astra wurde durch die Wucht des Aufpralls um 180 Grad gedreht und blieb anschließend auf der Fahrbahn stehen. Beide Unfallbeteiligten erlitten schwere Verletzungen. Ihre Fahrzeuge wiesen jeweils Totalschaden auf — der geschätzte Sachschaden summiert sich auf rund 25.000 Euro.

Feuerwehr regelt Verkehr — Fahrer ignoriert Anweisungen

Während die Polizeiinspektion Kemnath die Unfallaufnahme durchführte, übernahm die freiwillige Feuerwehr die Verkehrsregelung an der Unfallstelle. Doch ein Verkehrsteilnehmer missachtete die Weisungen der eingesetzten Kräfte vollständig: Er passierte die Absperrung mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit. Die Feuerwehrkräfte mussten ausweichen, um einen weiteren Zusammenstoß zu verhindern.

Fahrer ermittelt — Strafanzeige droht

Den Beamten der Polizeiinspektion Kemnath gelang es, den verantwortlichen Fahrer im Nachgang ausfindig zu machen. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen. Das Missachten von Anweisungen durch Einsatzkräfte sowie das Gefährden von Personen an einer Unfallstelle sind schwerwiegende Verstöße, die strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.