Bei Bauarbeiten an der Westumgehung in Bad Kötzting stießen Baggerführer auf ein Artilleriegeschoss aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst sicherte die 7,5-Zentimeter-Munition fachgerecht.
Fund bei Baggerarbeiten am Morgen
Am Montag, den 13. Juli 2026, führte ein Bauunternehmen gegen 09:20 Uhr Baggerarbeiten im Rahmen eines geplanten Radwegs an der Westumgehung in Bad Kötzting durch. Während der Erdarbeiten stießen die Baggerführer auf ein zunächst unbekanntes Geschoss. Das Objekt lag augenscheinlich schon sehr lange unter der Erde.
Sofortige Absperrung und Alarmierung
Die Polizei Bad Kötzting sperrte den betroffenen Bereich sofort ab. Die Beamten verhinderten so den unbefugten Zutritt und alarmierten den Kampfmittelräumdienst. Zu diesem Zeitpunkt bestand noch keine Gefahr für die Bevölkerung oder den Straßenverkehr.
Fachgerechte Sicherung durch Experten
Fachkräfte des Kampfmittelräumdienstes rückten zum Einsatzort an. Sie untersuchten das Geschoss und identifizierten es als 7,5-Zentimeter-Artilleriegeschoss aus dem Zweiten Weltkrieg. Anschließend sicherten die Experten die Munition fachgerecht und transportierten sie ab. Während der gesamten Maßnahmen blieb die Bevölkerung ungefährdet. Einschränkungen des Straßenverkehrs an der Westumgehung waren nicht notwendig.
Bauarbeiten nach Sondierung fortgesetzt
Kurz nach Mittag gaben Polizei und Kampfmittelräumdienst nach Abschluss der Sicherungsarbeiten die endgültige Entwarnung. Die weiteren Baggerarbeiten am Montag begleitete eine auf Munitionsbergung spezialisierte Firma. Sie sollte mögliche weitere Funde frühzeitig erkennen und eine Gefährdung vermeiden. Bislang entdeckten die Fachleute keine weiteren Munitionsteile. Die Bauarbeiten an der Westumgehung können deshalb planmäßig fortgesetzt werden.