Nach einer Schlägerei zwischen mehreren Familien im Regensburger Ostpark am 28. Mai 2026 ermittelt die Kriminalpolizei. Neun Personen wurden verletzt – die Ermittler suchen nun dringend Zeugen und Videoaufnahmen.


Regensburg
Foto: Symbolbild/KI

Kinderspiel eskaliert zur Massenschlägerei

Am Abend des 28. Mai 2026 kam es im Ostpark in Regensburg zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, der einen größeren Polizeieinsatz auslöste. Ausgangspunkt war ein harmloses Spiel: Zwei Gruppen von Kindern bewarfen sich mit nassen Schwämmen. Was harmlos begann, endete in einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den anwesenden Eltern.

Eine Frau schwer verletzt – Intensivstation

Im Verlauf der Schlägerei soll eine 34-jährige somalische Staatsangehörige eine bereits am Boden liegende 39-jährige Frau irakischer Herkunft mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Das Opfer musste noch vor Ort beatmet werden und wurde mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie zunächst auf der Intensivstation behandelt wurde. Inzwischen wurde sie auf die Normalstation verlegt und hat das Krankenhaus zwischenzeitlich verlassen. Gegen die 34-Jährige wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Insgesamt wurden bei dem Vorfall neun Personen verletzt.

Acht Nationalitäten – Ermittlungsgruppe gegründet

An der Auseinandersetzung waren Personen aus acht verschiedenen Nationen beteiligt: Deutschland, Somalia, Irak, Türkei, Nordmazedonien, Tunesien, Italien und die Ukraine. Welche Rolle die jeweiligen Nationalitäten bei dem Vorfall gespielt haben, ist nach Angaben der Behörden noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Aufgrund der hohen Anzahl der Beteiligten hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg eine eigene Ermittlungsgruppe gegründet, um den Fall zügig aufzuklären.

Zeugen und Videos dringend gesucht

Die Ermittler sind auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer den Vorfall am Abend des 28. Mai 2026 im Regensburger Ostpark beobachtet hat oder Videoaufnahmen des Geschehens besitzt, wird dringend gebeten, sich zu melden. Videoaufnahmen stellen nach Einschätzung der Polizei wichtiges Beweismaterial dar.

Kriminalpolizeiinspektion Regensburg: Telefon: 0941 / 506-2888