Polizeiliche Maßnahmen nach drei Tagen beendet

Nach der verheerenden Explosion und dem anschließenden Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Regensburger Von-Reiner-Straße sind die polizeilichen Arbeiten am Freitag, 30. Oktober 2026, abgeschlossen worden. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Hausverwaltung übergeben.

Das Unglück hatte sich am frühen Mittwochmorgen, 28. Oktober, ereignet. Zwei Menschen konnten nur noch tot aus dem Gebäude geborgen werden. Fünf weitere Personen mussten medizinisch versorgt werden. Teile des Mehrfamilienhauses wurden durch die Explosion und den anschließenden Brand zerstört.

Gas könnte im Zusammenhang mit Explosion stehen

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand könnte Gas, das sich in einem Zimmer ausgebreitet hatte, im Zusammenhang mit der Explosion gestanden haben. Die genaue Ursache ist allerdings noch nicht geklärt. Ein Gutachten des Bayerischen Landeskriminalamtes soll zur Aufklärung beitragen.

Die Ermittlungen waren aufgrund der erheblichen Schäden und Einsturzgefahr besonders aufwendig. Feuerwehr und Rettungsdienst waren über mehrere Tage gefordert. Das Technische Hilfswerk stabilisierte beschädigte Gebäudeteile, damit Einsatzkräfte das Gebäude betreten und nach den vermissten Personen suchen konnten.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg untersuchte den Schadensort und sicherte Spuren. Unterstützt wurde sie unter anderem von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, einem Brandmittelspürhund und der Tatortgruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes. Am Freitag nahm zudem ein Sachverständiger weitere Untersuchungen am Gebäude vor.

Beschädigungen bitte der Kriminalpolizei melden

Personen, deren Fahrzeuge oder sonstiges Eigentum durch die Explosion erheblich beschädigt wurden und deren Schäden bislang noch nicht erfasst sind, sollen sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg melden.

Telefon: 0941/506-2888 E-Mail: pp-opf.regensburg.kpi@polizei.bayern.de

Polizei dankt allen Einsatzkräften

Polizeivizepräsident Erwin Frankl bedankte sich ausdrücklich bei Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der mehrtägige Einsatz habe den beteiligten Organisationen und ihren Kräften viel abverlangt.