Gummimatten blockieren Gleise
Am Sonntag, 1. November 2026, wurden am Haltepunkt Burgweinting mehrere Gummimatten auf den Bahngleisen abgelegt. Die Bahnbetriebszentrale München informierte am Morgen die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zunächst über einen Teppich, der die Gleise blockieren sollte.
Eine alarmierte Streife stellte vor Ort jedoch mehrere Gummimatten fest, die allem Anschein nach absichtlich auf den Gleisen platziert worden waren. Dabei handelte es sich offenbar um Schwerlastmatten, wie sie bei Kettenfahrzeugen untergelegt werden, um Beschädigungen des Untergrunds zu vermeiden. Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr
Das Bundespolizeirevier Furth im Wald hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
Die Bundespolizei sucht Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können. Hinweise nimmt die Bundespolizei Waldmünchen unter der Telefonnummer 09972/9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de entgegen.
Bundespolizei warnt vor gefährlichen Aktionen an Gleisen
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen warnt insbesondere Kinder und Jugendliche davor, Steine oder andere Gegenstände auf Bahngleise zu legen.
Züge haben einen langen Bremsweg und können Hindernissen nicht ausweichen. Zudem entsteht beim Vorbeifahren eine Sogwirkung. Im schlimmsten Fall können Züge entgleisen. Auch Splitter überfahrener Gegenstände können Menschen in der Nähe verletzen.
Wer durch solche Aktionen eine Notbremsung oder Schäden verursacht, muss zudem mit zivilrechtlichen Forderungen sowie Bußgeldern oder strafrechtlichen Ermittlungen rechnen.
