Schwerpunktkontrolle auf der B20
Die Polizeiinspektion Furth im Wald führte am Mittwoch eine Schwerpunktkontrolle auf der B20 durch. Im Mittelpunkt stand der Schwerlastverkehr. Zur Geschwindigkeitsüberwachung setzten die Beamten unter anderem ein Laserhandmessgerät ein.
Zwei Lkw deutlich zu schnell
Bei den Geschwindigkeitskontrollen stellten die Polizisten zwei Sattelzugmaschinen fest, deren Fahrer die für Lkw geltende Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h deutlich überschritten. Ein 40-Tonner war mit 90 km/h unterwegs. Gegen beide Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.
Zwei Fahrzeuge um knapp 20 Prozent überladen
Auch bei der Ladungssicherheit wurden Verstöße festgestellt. Ein von einem 21-jährigen rumänischen Staatsangehörigen geführtes Lkw-Gespann war knapp 20 Prozent überladen. Ebenso überschritt ein Kleintransporter, gesteuert von einem 54-jährigen litauischen Staatsangehörigen, das zulässige Gewicht um knapp 20 Prozent.
In beiden Fällen untersagte die Polizei die Weiterfahrt.
Lkw-Fahrer nutzt Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß
Ein 51-jähriger ukrainischer Lkw-Fahrer fiel auf, weil er den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht korrekt angelegt hatte. Er saß auf dem eingesteckten Gurtschloss, anstatt den Gurt bestimmungsgemäß zu benutzen. Da die Beamten von einem vorsätzlichen Verstoß ausgingen, wurde die doppelte Geldbuße fällig.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Polizeiinspektion Furth im Wald will den Schwerlastverkehr auch künftig verstärkt kontrollieren. Überhöhte Geschwindigkeit, Überladung und mangelnde Verkehrssicherheit könnten angesichts der Größe und des Gewichts der Fahrzeuge erhebliche Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer verursachen.
