Die Bundespolizei hat am Pfingstwochenende mehrere unerlaubte Einreisen bei Kontrollen in grenzüberschreitenden Zügen verhindert.
Außerdem stellten die Beamten eine verbotene Waffe sicher.
Kontrollen in Zügen aus Prag
Beamte der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen kontrollierten über das Pfingstwochenende hinweg mehrere grenzüberschreitende Züge aus Prag im Bereich Furth im Wald.
Am Pfingstsonntag gegen 10:30 Uhr überprüften die Einsatzkräfte einen 28-jährigen usbekischen Staatsangehörigen. Der Mann konnte keinen erforderlichen Aufenthaltstitel vorlegen.
Rund zehn Stunden später kontrollierten Bundespolizisten in einem weiteren Zug einen 30-jährigen Iraker, der ohne gültige Grenzübertrittsdokumente unterwegs war.
Weitere Verstöße bereits am Samstag festgestellt
Bereits am Samstag stoppten die Beamten zwei indische Staatsangehörige im Alter von 22 und 26 Jahren in einem grenzüberschreitenden Zug. Auch sie verfügten nicht über die notwendigen Aufenthaltstitel für die Einreise nach Deutschland.Die Bundespolizei leitete in allen Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer nach Tschechien zurückgewiesen. Informationen zu Einreisebestimmungen und Grenzkontrollen bietet Bundespolizei Deutschland.
Butterflymesser sichergestellt
Bereits am Freitagmittag kontrollierten Bundespolizisten einen 38-jährigen Slowaken in einem Zug aus Prag.Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten ein Butterflymesser.
Die verbotene Waffe wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der Slowake seine Reise fortsetzen.