Bei Grenzkontrollen auf der A6 machten Beamte der Bundespolizei einen brisanten Fund. Gleich mehrere verbotene Waffen wurden sichergestellt, Strafverfahren folgten.

Kontrolle an der A6 bei Waidhaus
Bundespolizei Waidhaus. Am Montagabend, 15. Dezember 2025, führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen an der Autobahn A6 Fahrzeugkontrollen durch. Dabei geriet ein 31-jähriger tschechischer Staatsangehöriger in den Fokus der Einsatzkräfte.
Verbotene Messer im Fahrzeug
Auf Nachfrage der Bundespolizisten gab der Mann zunächst freiwillig ein Springmesser heraus. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten jedoch weitere verbotene Gegenstände. Im Pkw wurden ein Faustmesser, ein Einhandmesser sowie ein Pfefferspray entdeckt. Alle vier Gegenstände sind nach dem deutschen Waffengesetz verboten. Die Bundespolizei stellte die Waffen sicher und leitete ein Strafverfahren gegen den 31-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Elektroschocker ebenfalls sichergestellt
Bei einer weiteren Kontrolle an der A6 stellten die Beamten bei einem 27-jährigen syrischen Staatsangehörigen ein Elektroimpulsgerät sicher. Der Mann hatte das Gerät kurz zuvor in Tschechien gekauft. Auch diese Waffe ist in Deutschland verboten. Die Bundespolizei leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein und nahm das Gerät in Verwahrung.
Bundespolizei warnt Reisende
Alle sichergestellten Waffen wurden der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus zugeführt. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass viele im Ausland frei erhältliche Waffen oder waffenähnliche Gegenstände nach deutschem Recht verboten sind. Sowohl der Kauf im Ausland als auch die Einfuhr nach Deutschland können strafbar sein. Reisenden wird dringend empfohlen, sich vor Grenzübertritten über die geltenden waffenrechtlichen Vorschriften zu informieren.
