Bei Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung haben Beamte der Grenzpolizeigruppe Waldsassen mehrere Verstöße aufgedeckt.


Waldsassen Meldungen Polizei
Bild: Archivbild

Gefälschter Führerschein bei Kontrolle entdeckt

Am Dienstagabend kontrollierten Polizeibeamte auf dem Rastplatz der A93 bei Windischeschenbach einen 29-jährigen lettischen Staatsangehörigen.

Der Mann legte einen armenischen Führerschein vor. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten Unstimmigkeiten. Eine eingehende Untersuchung ergab Hinweise auf eine Totalfälschung des Dokuments.

Der Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahrer wird nun wegen Urkundenfälschung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Auch Beifahrer durfte nicht fahren

Bei der Kontrolle überprüften die Beamten ebenfalls den Führerschein des 56-jährigen Beifahrers.

Zwar handelte es sich hierbei um ein echtes Dokument, allerdings war dem Mann die Fahrerlaubnis bereits durch die zuständige Behörde seines Heimatlandes entzogen worden.

Die Polizei stellte auch diesen Führerschein sicher und leitete die Rücksendung an die ausstellende Behörde ein.

Da keiner der beiden Männer berechtigt war, das Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen, wurde die Weiterfahrt untersagt.

Verbotene Gegenstände sichergestellt

Bereits am Nachmittag kontrollierten die Fahnder bei Waldsassen einen 21-jährigen tschechischen Staatsangehörigen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten einen Schlagring.

In den Abendstunden geriet zudem ein VW Golf mit Zulassung aus dem thüringischen Eichsfeld in eine Kontrolle. Die drei Insassen im Alter von 18 und 19 Jahren hatten zuvor in Tschechien verschiedene verbotene Gegenstände erworben.

Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich unter anderem verbotene Messer, Schlagringe und Teleskopschlagstöcke.

Ermittlungen eingeleitet

In sämtlichen Fällen wurden die verbotenen Gegenstände sichergestellt und Strafverfahren eingeleitet.

Die aktuellen Kontrollergebnisse zeigen die Bedeutung der Schleierfahndung bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität und bei der Aufdeckung von Verstößen gegen das Waffenrecht.

Informationen zu den Regelungen des deutschen Waffenrechts stellt das Bundesministerium des Innern zur Verfügung.