Am Hauptbahnhof Reisende belästigt – In der Nacht von Montag auf Dienstag belästigte ein aggressiver 45-Jähriger mehrere Reisende am Münchner Hauptbahnhof. Als Bundespolizisten einschritten, ging er auf diese los. Gegen Mitternacht ging die Meldung über einen pöbeln-den Mann am nördlichen Bahnhofsausgang ein. Vor Ort trafen die eingesetzten Bundespolizeibeamten auf einen äußerst aggressiven 45-jährigen Syrer, der Umstehende verbal anging.

Kurzmeldungen am 05.05.2023 der Polizei Oberpfalz

Nachdem er sich weigerte einem Platz-verweis Folge zu leisten, wollten die eingesetzten Polizisten den Mann aus dem Bahnhof rausführen. Dabei schlug er um sich und versuchte einen 33-jährigen Beamten mit einem Faustschlag zu verletzen. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und zur Wache der Bundespolizei gebracht.

Dagegen wehrte er sich fortlaufend. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme bei dem Mann an. Nachdem alle Maßnahmen beendet waren, konnte er auf freien Fuß gesetzt werden. Die eingesetzten Beamten kamen durch die Handlungen des Mannes nicht zu Schaden. Ermittlungen wegen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand werden von der Bundespolizei geführt.

Ehrlicher Finder gibt drei Ringe im Wert von 31 000 Euro zurück – Am Montagabend (1. Mai) hat eine 61-Jährige Deutsche während einer Bahnreise von Wien nach Regensburg drei wertvolle Ringe verloren. Ein Zugbegleiter fand die Ringe im Zug und übergab sie in Nürnberg der Bundespolizei.

Eine 61-Jährige Deutsche fuhr am Montagabend im ICE von Wien nach Regensburg und verlor dabei im Zug drei Ringe im Wert von rund 31 000 Euro. Zuhause beim Händewaschen bemerkte sie den Verlust. Nach eigenen Angaben sei ihr sofort bewusst gewesen, wo ihr die Ringe abhandengekommen waren. Sie alarmierte umgehend das Bundespolizeirevier Regensburg.

Die Regensburger Bundespolizisten informierten den Zugchef des nach Nürnberg weitergefahrenen Zuges und parallel die Bundespolizeiinspektion Nürnberg. Ein Zugbegleiter entdeckte die Ringe und übergab sie nach Eintreffen des Zuges in Nürnberg den am Bahnsteig wartenden Nürnberger Bundespolizisten. Die Beamten stellten die Ringe sicher. Die 61-Jährige zeigte sich sehr berührt über den ehrlichen Finder und möchte sich noch bei dem Mann bedanken, sobald sie die Ringe in Nürnberg abgeholt hat.

Sechs Vollstreckte Haftbefehle – Insgesamt sechs Haftbefehle haben Bundespolizisten vom Münchner Flughafen am langen Wochenende vollstreckt. Nicht immer konnten die verhängten Geldstrafen bezahlt werden, die Festgenommenen wurden dann in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Bereits am Freitag (28. April) vollstreckten Bundespolizisten einen Haftbefehl gegen eine Türkin. Wegen unerlaubter Einreise wurde die 21-Jährige von der Staatsanwaltschaft Regensburg gesucht. Sie konnte jedoch die Geldstrafe in Höhe von 600 Euro bezahlen und somit ihren Flug nach Istanbul antreten.

Am Samstag (29. April) wurde bei der Einreise aus der Türkei ein 31-jähriger Afghane kontrolliert, der nach seiner Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung seine Haftstrafe nicht angetreten hatte und deshalb im Fahndungssystem aufgetaucht war. Die Staatsanwaltschaft Gera suchte den Afghanen bereits mit einem Vollstreckungshaftbefehl. Er muss nun seine Gesamtfreiheitsstrafe von 11 Monaten in der Justizvollzugsanstalt verbüßen. Auch für einen 24-jährigen Deutschen endete die geplante Reise nach Manchester bei der Passkontrolle. Das Amtsgericht München hatte gegen ihn einen Kurzarrest von zwei Tagen angeordnet. Wegen Nichterfüllung von Auflagen wurde er nach seiner Festnahme in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

Ein Togolese konnte seine Festnahme am Sonntag (30. April) durch Zahlung einer fälligen Geldbuße abwenden. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf hatte den 52-Jährigen wegen einer Ordnungswidrigkeit zur Festnahme ausgeschrieben. Da der Mann die Geldstrafe in Höhe von 75 Euro und die Kosten in Höhe von 67,50 Euro begleichen konnte, erlaubte ihm die Bundespolizei die Ausreise in die Türkei.

Am Montag (1. Mai) wurden noch zwei Haftbefehle vollstreckt. Ein 32-jähriger Eritreer wurde von Bundespolizisten bei der Passkontrolle festgenommen, weil er von der Staatsanwaltschaft Augsburg wegen Erschleichens von Leistungen zur Festnahme ausgeschrieben war. Er konnte die Geldstrafe in Höhe von 150 Euro und die Kosten in Höhe von 86 Euro bezahlen. Der Ersatzfreiheitsstrafe konnte er somit entgehen und seine Reise nach Istanbul fortsetzen.

Schließlich ging den Fahndern der Bundespolizei am Maifeiertag noch ein 27-jähriger Vietnamese ins Netz. Der Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Gera wegen einer Ordnungswidrigkeit wurde bei der Ausreise nach Doha festgestellt. Auch hier konnte die Ersatzfreiheitsstrafe durch Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 240 Euro plus 42 Euro Kosten abgewendet werden.

Berichte der Bundespolizei