Gleich sechs Fahrzeuge waren am Freitagnachmittag in zwei separate Auffahrunfälle im Prüfeninger Tunnel verwickelt. Die Tunnelröhre in Richtung Hochfranken musste für rund eine Stunde komplett gesperrt werden.
Kettenreaktion I: Drei Fahrzeuge im Tunnel-Stau
Gegen 14:55 Uhr am Freitag (06.02.2026) bremste eine 43-jährige Regensburgerin im Prüfeninger Tunnel verkehrsbedingt ab. Ein nachfolgender 41-Jähriger aus Straubing schaffte es aufgrund zu geringen Abstands nicht mehr rechtzeitig zu halten und krachte in das Heck der Regensburgerin. Ein 18-jähriger Passauer übersah die Unfallstelle und fuhr ebenfalls auf.
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Sachschaden: ca. 16.500 Euro.

Kettenreaktion II: Nahezu zeitgleicher Aufprall
Fast im selben Moment kam es nur wenige Meter entfernt zu einem zweiten Unfall. Eine 27-jährige Weidenerin bremste ebenfalls ab. Während die hinter ihr fahrende Kelheimerin (21) noch rechtzeitig stoppen konnte, rammte sie ein 26-jähriger Weidener von hinten und schob ihren Wagen auf das erste Fahrzeug auf.
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Sachschaden: ca. 7.500 Euro.
Großeinsatz und Tunnelsperrung
Obwohl alle sechs Fahrzeuge fahrbereit blieben und niemand verletzt wurde, war ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort. Die Freiwilligen Feuerwehren Regensburg und Lappersdorf sowie die Berufsfeuerwehr Regensburg sicherten gemeinsam mit der Autobahnmeisterei Pentling die Unfallstelle.
Der Prüfeninger Tunnel blieb von 14:55 Uhr bis 15:47 Uhr voll gesperrt, was im Stadtgebiet zu erheblichen Staus führte, so die Polizei.
📋 Kompakt-Faktencheck: Tunnelunfälle A93
| Detail | Informationen |
| Ort | BAB A93, Prüfeninger Tunnel (Rtg. Hochfranken) |
| Zeitpunkt | Freitag, 06.02.2026, 14:55 Uhr |
| Beteiligte | 6 Fahrzeuge (2 Gruppen à 3 Pkw) |
| Schaden | Gesamtsachschaden ca. 24.000 € |
| Sperrung | Tunnel für knapp eine Stunde voll gesperrt |
| Personal | Feuerwehren Rgbg/Lappersdorf, Autobahnmeisterei |
