Der 40-jährige Fahrer war nicht nur zu schnell unterwegs, sondern hantierte mit gefälschten Papieren und missachtete grundlegende Sicherheitsregeln für Gefahrgut-Transporte.
Kontrolle am Parkplatz Wittschauer Höhe
In der Nacht auf Freitag (05.03.2026) stoppten Beamte der Autobahnpolizeistation Schwandorf kurz vor Mitternacht den Sattelzug für eine routinemäßige Kontrolle. Dabei kamen schnell schwerwiegende Mängel ans Licht:
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Sicherheitsrisiko: Obwohl der LKW Gefahrgut geladen hatte, war die vorgeschriebene orangefarbene Warntafel nicht aufgeklappt. Dies stellt ein erhebliches Risiko für Rettungskräfte bei einem möglichen Unfall dar.
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Geschwindigkeitsverstoß: Der Fahrer war zudem mit 14 km/h über dem erlaubten Limit unterwegs.

Totalfälschung der ADR-Bescheinigung
Der kritischste Punkt der Kontrolle betraf die Dokumente des 40-jährigen Fahrers. Bei der Überprüfung seiner ADR-Bescheinigung – dem Nachweis über die Befähigung zum Transport gefährlicher Güter – stellten die Experten fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte.
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Sofortmaßnahmen: Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle untersagt und die gefälschten Papiere sichergestellt.
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Sicherheitsleistung: Zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens musste der Fahrer eine Summe von 400 Euro hinterlegen.
Gegen den Mann wird nun wegen Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Gefahrgutbeförderungsgesetz sowie wegen der Verkehrsordnungswidrigkeit ermittelt.
📋 Kompakt-Faktencheck: Gefahrgut-Kontrolle A6
| Detail | Fakten |
| Ort | A6, Parkplatz Wittschauer Höhe (Wernberg-Köblitz) |
| Zeitpunkt | Donnerstag, 05.03.2026, 23:54 Uhr |
| Fahrzeug | Türkischer Sattelzug (Gefahrgut) |
| Verstöße | Urkundenfälschung (ADR), Warntafel nicht aufgeklappt, Speeding |
| Konsequenz | Weiterfahrt unterbunden; 400 € Sicherheitsleistung |
