In Bad Kötzting wurde ein gefälschtes Anwaltsschreiben angezeigt, mit dem hohe Geldbeträge vorgetäuscht werden. Die Polizei warnt vor der Herausgabe persönlicher Daten.

 

Bad Kötzting, Polizei
Foto: Symbolbild/Pixabay

 

Versprochene Geldsummen als Lockmittel

Bad Kötzting. Am 5. Dezember 2025 wurde bei der Polizeiinspektion Bad Kötzting ein Fall von Daten­ausspähung angezeigt. Ein Bürger erhielt ein angebliches Anwaltsschreiben einer Kanzlei mit Firmensitz in der Schweiz. Darin werden ihm hohe Geldbeträge versprochen, die angeblich im Rahmen einer Gerichtsverhandlung zugesprochen worden seien. Um die fiktive Auszahlung zu ermöglichen, sollte sich der Empfänger legitimieren und weitere vertrauliche Daten preisgeben.

Täter nutzen echte Personalien

Die bislang unbekannten Täter verwendeten die korrekten Personalien des Betroffenen, um Seriosität vorzutäuschen und den Eindruck eines echten Anspruchs zu erwecken. Laut Polizei sind seit Anfang Dezember mehrere ähnliche Fälle bayernweit bekannt geworden.

Polizei warnt vor Datenweitergabe

Die Beamten warnen eindringlich davor, auf derartige Schreiben zu reagieren. Persönliche und vertrauliche Daten sollten niemals ohne genaue Prüfung weitergegeben werden. Gegen den unbekannten Absender wird nun wegen Ausspähens von Daten nach dem Strafgesetzbuch ermittelt.