Die Jugendlichen versuchten, verbotene Waffen per Zug nach Deutschland zu schmuggeln, nachdem sie zuvor mit E-Scootern über Wanderwege eingereist waren.

 

Fahndungserfolg der Bundespolizei im Einreisezug

Am Samstag (24.01.2026) gegen 18:30 Uhr nahmen Fahndungskräfte der Bundespolizei im Bahnhof Furth im Wald eine vierköpfige Gruppe genauer unter die Lupe. Die Jugendlichen waren gerade in den grenzüberschreitenden Zug aus Tschechien eingestiegen.

Die Kontrolle verlief ertragreich: Zwei 16-jährige Deutsche händigten den Beamten eine ganze Sammlung gefährlicher Gegenstände aus, die sie zuvor im Nachbarland erworben hatten. Sichergestellt wurden:

  • Drei Schlagringe (verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz)

  • Ein Karambitmesser

  • Ein Einhandmesser

 

Foto: Bundespolizei Waldmünchen

 

Einreise per E-Scooter über Wanderwege

Besonders auffällig war der Weg der Gruppe: Ersten Ermittlungen zufolge waren die Jugendlichen ursprünglich mit E-Scootern über einen Wanderweg nach Tschechien eingereist, bevor sie für die Rückreise den Zug wählten.

Die Bundespolizei konfiszierte die Waffen umgehend. Gegen die beiden 16-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Bahnhof Furth im Wald (Einreisezug)
Zeit Samstag, 24.01.2026, 18:30 Uhr
Personen Zwei 16-jährige Deutsche
Sicherstellung 3 Schlagringe, 1 Karambitmesser, 1 Einhandmesser
Besonderheit Vorangegangene Einreise mit E-Scootern über Wanderweg
Behörde Bundespolizeirevier Furth im Wald