Ein Zwischenfall in einem Bahnhofs-Supermarkt und eine erfolgreiche Fahndungskontrolle hielten die Bundespolizei in Regensburg am Samstag auf Trab. 

Bundespolizei – Verbotene Parole gegenüber Supermarkt-Mitarbeiter

Am Samstagnachmittag (21.02.2026) kam es gegen 16:45 Uhr zu einem Vorfall in einem Supermarkt am Regensburger Hauptbahnhof. Ein 23-jähriger Deutscher äußerte gegenüber einem Mitarbeiter eine Nazi-Parole.

  • Einsatz: Der Mitarbeiter alarmierte umgehend eine Streife der Bundespolizei. Die Beamten konnten den Tatverdächtigen kurz darauf am Bahnhofsvorplatz stellen.

  • Folgen: Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht. Das Bundespolizeirevier Regensburg hat Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 23-Jährige entlassen.

 

Regensburg, Attacke, Bundespolizei Schwandorf Eskalation
Foto: Symbolbild

 

Gesuchter Dieb begleicht Justizschulden

Bereits am Vormittag gegen 11:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 21-jährigen Bulgaren im Bereich des Hauptbahnhofs. Dabei stießen sie auf einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Amberg.

  • Haftbefehl: Der Mann war wegen Diebstahls gesucht worden.

  • Zahlung: Um einer Haftstrafe zu entgehen, zahlte der 21-Jährige seine Schulden in Höhe von 338 Euro direkt vor Ort. Damit war die Festnahme erledigt und der Mann konnte seinen Weg fortsetzen.


📋 Kompakt-Faktencheck: Bundespolizei Regensburg

Vorfall Ort Details
Verwendung v. Kennzeichen Hbf Supermarkt 23-Jähriger ruft Nazi-Parole; Strafverfahren läuft.
Festnahme (Haftbefehl) Hauptbahnhof 21-Jähriger wegen Diebstahls gesucht; 338 € gezahlt.