Dank der Zivilcourage eines 42-jährigen Soldaten konnte die Polizei am frühen Freitagmorgen einen brandgefährlichen Alkoholsünder aus dem Verkehr ziehen.
Geistesgegenwärtiger Zeuge lotst Streife zum Einsatzort
Am Freitag (16.01.2026) gegen 02:30 Uhr bemerkte ein 42-jähriger Bundeswehroffizier aus dem Raum Roding einen Pkw auf der B85, der im Bereich Neubäu durch eine extrem unsichere Fahrweise auffiel. Der Soldat handelte goldrichtig: Er hielt sicheren Abstand, wählte den Notruf und gab der Einsatzzentrale laufend den Standort durch.
Durch die präzisen Angaben konnte eine Streife der Polizeiinspektion Schwandorf herangeführt werden und das verdächtige Fahrzeug schließlich stoppen und kontrollieren.

Massive Alkoholisierung: Führerschein noch vor Ort beschlagnahmt
Bei der Kontrolle des Fahrers, eines 47-jährigen Ambergers, schlug den Beamten sofort deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Auch das Verhalten des Mannes ließ keinen Zweifel an seiner Fahruntüchtigkeit. Ein Atemalkoholtest in der Nacht bestätigte den Verdacht mit einem Wert von über 1,7 Promille.
Die Beamten stellten den Fahrzeugschlüssel sowie den Führerschein des Mannes sofort sicher. Der 47-Jährige musste sich in einem Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, was in der Regel einen langfristigen Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge hat.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | B85, Bereich Neubäu (Lkr. Schwandorf/Cham) |
| Zeit | Freitag, 16.01.2026, 02:30 Uhr |
| Beteiligte | 47-jähriger Fahrer (Amberg), 42-jähriger Zeuge (Roding) |
| Messwert | Über 1,7 Promille |
| Folgen | Blutentnahme, Führerschein beschlagnahmt, Strafanzeige |
| Behörde | Polizeiinspektion Schwandorf |
