„Gut vorbereitet“ war ein junger Mann am Freitag im Prüfungszentrum Cham – allerdings nicht mit Fachwissen. Er versuchte, die theoretische Führerscheinprüfung mithilfe einer in seine Kleidung eingenähten Sendeanlage zu manipulieren.
Manipulation durch Sender und Empfänger
Am Freitag (20.02.2026) trat ein 19-jähriger iranischer Staatsangehöriger beim TÜV in Cham zur theoretischen Führerscheinprüfung an. Statt auf sein Wissen setzte der junge Mann auf ein ausgeklügeltes technisches System:
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Die Methode: Er hatte sowohl in sein T-Shirt als auch in seinen Rollkragenpullover einen Sender und einen Empfänger eingearbeitet.
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Der Ablauf: Die Oberbekleidung war teilweise zerschnitten, um die Hardware diskret zu verkabeln. Über dieses Equipment hielt er Kontakt zu einem Komplizen, der außerhalb der Prüfungsräume wartete.
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Die Hilfe: Die unbekannte Person übermittelte dem 19-Jährigen die korrekten Antworten per Funk direkt in den Prüfungsraum.

Aufmerksamer Prüfer ruft die Polizei
Trotz der technischen Tarnung flog der Schwindel auf. Einem aufmerksamen Prüfer des TÜV fiel das verdächtige Verhalten oder die Gerätschaft auf, woraufhin er umgehend die Polizei verständigte.
Die Beamten stellten die präparierte Kleidung samt technischem Equipment als Beweismittel sicher. Während der 19-Jährige nun mit den Konsequenzen seines Betrugsversuchs rechnen muss, blieb die Suche nach seinem flüchtigen Helfer bislang ohne Erfolg.
📋 Kompakt-Faktencheck: Betrugsversuch beim TÜV
| Detail | Fakten |
| Ort | TÜV Prüfungszentrum, Cham |
| Zeitpunkt | Freitag, 20.02.2026 |
| Beteiligte | 19-jähriger Iraner |
| Technik | Sender & Empfänger in T-Shirt und Rollkragenpullover |
| Konsequenz | Prüfung beendet, Sicherstellung der Kleidung, Strafverfahren |
