Ein unbekannter Täter drang am vergangenen Wochenende in drei benachbarte Gebäude ein. Betroffen sind zwei städtische Ämter sowie eine Psychotherapiepraxis. Die Kriminalpolizei sicherte umfangreiche Spuren.
Einbrecher steigt über Fenster ein
Im Zeitraum von Freitag (13.02.2026), 12:00 Uhr, bis Sonntag (15.02.2026), 14:00 Uhr, suchte ein bislang unbekannter Täter die Johann-Hösl-Straße heim. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ging der Täter nach einem festen Schema vor: Er hebelte jeweils ein Fenster auf, um in die Gebäude zu gelangen.
Ziel des Unbekannten waren:
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Zwei Amtsgebäude der Stadt Regensburg.
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Eine in unmittelbarer Nähe befindliche Psychotherapiepraxis.

Schränke durchwühlt – Nichts entwendet?
In allen drei Objekten wurden Büroräume betreten und sämtliche Schränke sowie Behältnisse nach Wertgegenständen durchsucht. Kurios: Trotz der intensiven Durchsuchung konnte bislang kein Entwendungsschaden festgestellt werden. Offenbar fand der Täter nicht das Gesuchte oder wurde gestört.
Zurück blieb jedoch ein erheblicher Sachschaden durch die gewaltsame Öffnung der Fenster, der pro Gebäude im niedrigen vierstelligen Eurobereich liegt.
Kripo prüft Tatzusammenhänge
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Aufgrund der räumlichen Nähe und des identischen Vorgehens wird fest von einem Tatzusammenhang ausgegangen. An den Tatorten wurden bereits umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
📋 Kompakt-Faktencheck: Einbrüche Johann-Hösl-Straße
| Detail | Fakten |
| Tatorte | 2 Ämter der Stadt Regensburg, 1 Psychotherapiepraxis |
| Tatzeit | Freitag, 13.02., 12:00 Uhr bis Sonntag, 15.02., 14:00 Uhr |
| Vorgehensweise | Einschleichen/Einbrechen über Fenster |
| Schaden | Jeweils niedriger vierstelliger Betrag (Sachschaden) |
| Beute | Aktuell kein Entwendungsschaden bekannt |
📢 Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Regensburg
Die Ermittler suchen Personen, die am Wochenende im Bereich der Johann-Hösl-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
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Hinweise an: KPI Regensburg unter Tel. 0941/506-2888 oder jede andere Polizeidienststelle.
