Fahrzeug-Tuning
(Polizei Neumarkt) – Am ersten Juli‑Wochenende beendeten Verkehrskontrollen der Polizeiinspektion Neumarkt gleich drei riskante Tuning‑Fahrten. Alle Wagen wiesen technische Manipulationen auf, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten – die Weiterfahrt wurde jeweils untersagt.
Der erste Fall ereignete sich am Freitagabend (05. 07. 2025) im nordwestlichen Stadtgebiet: Ein 23‑Jähriger war mit einem Audi unterwegs, dem der Katalysator fehlte. Zusätzlich hatte der Fahrer die Motorensteuerung per Software verändert und am Endschalldämpfer unzulässige Umbauten vorgenommen. Der Pkw wurde zur genaueren Überprüfung beschlagnahmt.

Nur wenig später fiel ein 20‑jähriger BMW‑Pilot im Süden der Stadt durch sportlich‑aggressive Fahrweise auf. Bei der Kontrolle stellten die Beamten ein nicht eingetragenes Gewindefahrwerk, eine unzulässige Rad‑/Reifenkombination sowie einen „RaceChip“ fest, der die Motorleistung künstlich erhöht. Auch hier erlosch die Betriebserlaubnis.
Kurz nach Mitternacht auf Sonntag (06. 07.) stoppten Polizisten im Norden Neumarkts einen weiteren BMW. Knallende Auspuffgeräusche führten zum Stopp – und zu einer langen Mängelliste: Von modifizierten Heckleuchten bis zum manipulierten Motorraum fanden die Einsatzkräfte zahlreiche bauliche Veränderungen ohne Zulassung.
Alle drei Fahrer müssen nun mit empfindlichen Bußgeldern, Punkten in Flensburg und möglichen Einträgen im Fahreignungsregister rechnen, so die Polizei in ihrer Meldung.
