Ein 40-jähriger Mann griff während eines Familienstreits die herbeigerufenen Polizeibeamten an und versuchte, an eine Dienstwaffe zu gelangen. Der Mann befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand.

 

Angriff unmittelbar nach Eintreffen

Gegen 18:30 Uhr am Dienstag (27.01.2026) wurde die Polizei zu einer häuslichen Auseinandersetzung gerufen. Kaum hatten die Beamten die Wohnung betreten, schlug ihnen massive Aggression entgegen. Der 40-jährige Familienvater forderte die Einsatzkräfte lautstark auf, ihn zu erschießen.

Kurz darauf eskalierte die Situation physisch: Der Mann packte einen der Beamten am Oberkörper und versuchte mit Gewalt, dessen Dienstwaffe aus dem Holster zu reißen. Den Polizisten gelang es jedoch, den Angriff abzuwehren, den Angreifer zu Boden zu bringen und zu fesseln. Die Beamten blieben glücklicherweise unverletzt.

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Foto: Symbolbild

Stiefsohn verletzt – Mutter im Krankenhaus

Hintergrund des Einsatzes war ein vorangegangener Streit, bei dem der 40-Jährige seinen 16-jährigen Stiefsohn geschlagen und leicht verletzt hatte. Die 34-jährige Mutter der Familie war durch die extrem belastende Situation so mitgenommen, dass sie über Herzstechen klagte. Sie musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Einweisung in Fachklinik

Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Familienvater nach dem Vorfall in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Nittenau, OT Fischbach
Zeit Dienstag, 27.01.2026, 18:30 Uhr
Beteiligte Familienvater (40), Stiefsohn (16), Mutter (34)
Vorfall Versuchter Entzug der Dienstwaffe, Körperverletzung
Folgen Einweisung in Psychiatrie, Strafverfahren
Zustand Opfer Stiefsohn leicht verletzt, Mutter stationär behandelt