Gefährliche Fracht auf der Staatsstraße 2154: Die Polizei Furth im Wald hat zwei tschechische Sattelzüge aus dem Verkehr gezogen. Die Fahrzeuge waren so schwer mit Rundholz beladen, dass sie vor der Weiterfahrt massiv abladen mussten.

 

Augenscheinliche Überladung bestätigt

Am Donnerstagnachmittag fielen einer Streife der PI Furth im Wald zwei hintereinander fahrende Holztransporter auf, die von Eschlkam in Richtung Furth im Wald unterwegs waren. Da die Sattelzüge bereits optisch deutlich überladen wirkten, leiteten die Beamten sie umgehend zu einer Waage um.

Furth im Wald, Polizei
Foto: Symbolbild

Das Ergebnis der Verwiegung:

Der Verdacht der Beamten bestätigte sich bei beiden Fahrzeugen eindrucksvoll:

  • Fahrzeug 1: Bei dem 55-jährigen Fahrer wurde eine Überladung von über 23 Prozent gemessen. Er musste ca. 10 Tonnen Holz an Ort und Stelle abladen.

  • Fahrzeug 2: Noch schwerwiegender war der Verstoß beim 44-jährigen Kollegen. Sein Transporter war um knapp 38 Prozent überladen. Er musste satte 15 Tonnen Rundholz zurücklassen.

Konsequenzen für die Fahrer

Die massive Überladung stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr dar, da Bremswege und Fahrstabilität massiv beeinträchtigt werden.

Beide tschechischen Fahrer durften ihre Fahrt erst nach dem Abladen der überschüssigen Last fortsetzen. Zudem ordnete die Polizei eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Eurobetrag an, die sofort entrichtet werden musste.


📋 Kompakt-Faktencheck: Kontrolle Furth im Wald

Detail Fakten
Ort Staatsstraße 2154 (Eschlkam -> Furth im Wald)
Fahrzeuge 2 tschechische Holz-Sattelzüge
Überladung 23 % (~10 Tonnen) und 38 % (~15 Tonnen)
Sanktion Sicherheitsleistung (3-stelliger Betrag)
Maßnahme Zwangsentladung vor Weiterfahrt