Eine Seniorin fuhr auf der Autobahn in falscher Richtung und konnte dank Zeugen gestoppt werden, ehe Schlimmeres geschah.

Mehrere Notrufe lösen Polizeieinsatz aus
Am Donnerstag, den 09. April 2026, kam es gegen 11:14 Uhr zu einem gefährlichen Vorfall auf der A93 im Bereich Schwandorf. Mehrere aufmerksame Verkehrsteilnehmer meldeten über den Notruf einen Geisterfahrer. Ein silberner Ford befuhr die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Süd und Schwandorf-Mitte entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung Hochfranken.
Gezielte Hinweise führen zum Erfolg
Aufgrund der präzisen Angaben der Zeugen konnten unverzüglich entsandte Polizeistreifen das gesuchte Fahrzeug lokalisieren. Die Beamten stellten den Wagen kurz darauf auf dem Parkplatz Hirtlohe-Ost fest. Besonders kritisch: Die Fahrerin schickte sich gerade an, ihre Fahrt erneut falsch herum auf die Autobahn fortzusetzen.
Weiterfahrt unmittelbar unterbunden
Die anwesenden Polizeibeamten unterbanden das Vorhaben der Frau sofort und verhinderten so eine erneute, massive Gefährdung des Verkehrs. Durch das umsichtige Eingreifen der Zeugen und das schnelle Handeln der Polizei wurde glücklicherweise niemand verletzt oder geschädigt. Bei der Fahrerin handelte es sich um eine 84-jährige Frau aus dem Landkreis Schwandorf.
Das Fahrzeug der Seniorin wurde sicher abgestellt und ihr Führerschein an Ort und Stelle sichergestellt. Die Autobahnpolizeistation Schwandorf hat gegen die 84-Jährige ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Weitere Beispiele zum Thema Falschfahrten auf Autobahnen
Falschfahrten können durch Verwirrung, Alkoholeinfluss oder schlechte Sichtbedingungen ausgelöst werden.
Beispiele: Verpasste Ausfahrten, Wenden auf der Fahrbahn oder das versehentliche Auffahren in falscher Richtung.
