Ein 33-jähriger Reisender geriet am Mittwochmorgen im Grenzort Furth im Wald ins Visier der Bundespolizei. 

Fahndungstreffer bei Einreisekontrolle

Am Mittwoch (21.01.2026) gegen 09:30 Uhr überprüften Beamte der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen die Fahrgäste im Einreisezug aus Prag. Auf Höhe von Furth im Wald kontrollierten sie dabei einen 33-jährigen deutschen Staatsangehörigen.

Der Abgleich seiner Daten mit dem Fahndungssystem lieferte sofort einen Treffer: Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München vor. Er war wegen Erschleichens von Leistungen (Schwarzfahren) verurteilt worden, hatte die fällige Strafe jedoch bislang nicht beglichen.

Bundespolizei, Furth im Wald Grenzkontrolle
Foto: Symbolbild

Justizschulden vor Ort beglichen

Dem 33-Jährigen drohte nun der Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe in einer Justizvollzugsanstalt. Um das Gefängnis abzuwenden, nutzte er die letzte Möglichkeit und zahlte die geforderten Justizschulden in Höhe von insgesamt 889,50 Euro direkt bei den Bundespolizisten ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Begleichung der Summe durfte der Mann seine Reise fortsetzen.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Furth im Wald (im Zug aus Prag)
Zeit Mittwoch, 21.01.2026, 09:30 Uhr
Person 33-jähriger Deutscher
Delikt Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahren)
Betrag 889,50 Euro (gezahlt)
Behörde Bundespolizeiinspektion Waldmünchen