Hohenwarth – Strafverfahren eingeleitet

Der Sachschaden beträgt rund 8.000 Euro. Gegen den 26-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr – ein Delikt, das sowohl Zug- als auch Straßenverkehr gefährdet.

Nach dem Abbau einer Bahnschranke in Hohenwarth hat die Polizei einen 26-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Der Schaden an der Anlage beträgt 8.000 Euro.

 

Hohenwarth, Bahn, Schranke, Zug
Foto: Symbolbild

 

Schranke wegen Störung geschlossen

Hohenwarth. Am 28. Oktober 2025 blieb am Bahnübergang Simpering/Hohenwarth die Schranke aufgrund einer technischen Störung länger als gewöhnlich unten. Ein bislang Unbekannter nutzte die Wartezeit nicht zum Gedulden – sondern zum Handeln.

Mit Werkzeug zum Betriebsstopp

Nach mehreren Zeugenvernehmungen konnte die Polizei nun einen 26-jährigen Deutschen als Tatverdächtigen ermitteln. Der Mann demontierte den Schrankenbaum eigenhändig, um den Bahnübergang trotz Störung zu überqueren. Der verständigte Störungsdienst bemerkte die manipulierte Anlage sofort; die verbaute Mechanik wurde erheblich beschädigt.

Hohenwarth – Strafverfahren eingeleitet

Der Sachschaden beträgt rund 8.000 Euro. Gegen den 26-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr – ein Delikt, das sowohl Zug- als auch Straßenverkehr gefährdet.