Ein blutiger Vorfall im Gemeindegebiet Pettendorf sorgt für Aufsehen: Ein freilaufender Hund hat am Sonntagvormittag ein Reh gehetzt und getötet. Während der Hund unerkannt entkam, hat die Polizei nun Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Halter.
Zeuge beobachtet Angriff nahe Wohnanwesen
Am Sonntagvormittag wurde ein Anwohner in Pettendorf Zeuge einer grausamen Szene. In unmittelbarer Nähe seines Grundstücks beobachtete er einen Hund, der ein Reh bereits gerissen hatte:
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Die Beobachtung: Bei dem Tier handelte es sich augenscheinlich um einen schwarzen Schäferhund. Dieser biss und zerrte massiv an dem bereits verendeten Wildtier.
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Die Flucht: Als der Anwohner versuchte, sich dem Hund zu nähern, ließ dieser von seiner Beute ab und rannte in unbekannte Richtung davon.

Polizei schaltet sich ein: Jagdwilderei im Fokus
Die alarmierte Streife der Polizeiinspektion Nittendorf konnte das Tier im Nahbereich nicht mehr ausfindig machen. Das tote Reh wurde dem zuständigen Jagdpächter übergeben.
Da Hundehalter verpflichtet sind, ihre Tiere so zu führen, dass diese kein Wild jagen oder reißen, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Jagdwilderei ein. Die Polizei steht hierzu bereits in engem Austausch mit der Gemeinde Pettendorf.
📋 Kompakt-Faktencheck: Vorfall Pettendorf
| Detail | Fakten |
| Ort | Pettendorf (Bereich Wohnanwesen) |
| Zeitpunkt | Sonntagvormittag, 01.03.2026 |
| Gesuchtes Tier | Schwarzer Schäferhund |
| Folge | Reh verendet; Übergabe an Jagdpächter |
| Delikt | Verdacht der Jagdwilderei |
📢 Zeugenaufruf der Polizei
Wer kann Hinweise zu einem schwarzen Schäferhund im Bereich Pettendorf geben, der am Sonntagvormittag frei umherlief? Hinweise nimmt die PI Nittendorf entgegen.
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Telefon: 09404/9514-0
