Eine DNA-Analyse klärte die Identität der Verstorbenen, doch die Umstände ihres Todes werfen Fragen auf. Die Kriminalpolizei Amberg geht davon aus, dass die Leiche an den Fundort transportiert wurde.

(Bericht des PP Oberpfalz)

Identität durch DNA-Analyse geklärt

Bereits am Freitag, den 20. Februar 2026, machten Waldarbeiter im Bereich Ibenthann eine grausige Entdeckung und stießen auf menschliche Knochen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Amberg führten nun zu einem Ergebnis:

  • Die Verstorbene: Es handelt sich um eine Frau aus dem Bereich Maxhütte-Haidhof, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Mai 2024 60 Jahre alt war.

  • Todesumstände: Eine rechtsmedizinische Untersuchung der Knochen ergab bislang keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung. Dennoch bleibt der Fall rätselhaft.

 

Ibenthann, Neumarkt, Polizei
Foto: Symbolbild KI

 

Fundort ist nicht der Sterbeort

Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, da der Fundort im Wald nach derzeitigem Kenntnisstand nicht der Ort ist, an dem die Frau verstarb.

  • Verdacht auf Verbringen: Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Leichnam nachträglich in das Waldstück transportiert wurde.

  • Zeitraum: Von besonderem Interesse ist der Zeitraum um den Mai 2024.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Amberg

Um die genauen Umstände des Ablebens und den Transport der Toten zu klären, bittet die Kripo die Bevölkerung um Mithilfe.

  • Wer hat im Mai 2024 verdächtige Beobachtungen gemacht?

  • Wo: Bereich Nittenauer Straße bei Ibenthann.

  • Wann: Insbesondere zur Nachtzeit oder in den frühen Morgenstunden.

  • Was: Personen oder Fahrzeuge, die mit dem Abstellen oder Transportieren eines größeren Gegenstandes (Leichnam) in Verbindung stehen könnten.

Hinweise nimmt die KPI Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


📋 Kompakt-Faktencheck: Knochenfund Ibenthann

Detail Fakten
Funddatum 20. Februar 2026
Identität 60-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof († Mai 2024)
Fundort Waldstück bei Ibenthann (nahe Nittenauer Straße)
Ermittlungsstand Fundort ≠ Sterbeort; keine Hinweise auf Gewalt
Gesucht Zeugen für Beobachtungen im Mai 2024