Ein gemeinsamer Jagdausflug im Bereich Hemau endete am späten Sonntagabend mit einem folgenschweren Zwischenfall. Beim Verlassen eines Hochsitzes löste sich ein Schuss aus der Waffe eines 54-Jährigen und verletzte ihn schwer am Fuß.
Unglück nach erfolgreicher Erlegung
Bereits am Sonntagabend (01.03.2026) befand sich ein 54-jähriger Jäger aus Regensburg zusammen mit dem zuständigen Jagdpächter in einem Waldstück bei Hemau auf der Pirsch. Gegen 22:50 Uhr erlegte der Gastjäger ein Wildschwein und informierte seinen Begleiter telefonisch, um das Tier gemeinsam zu bergen.
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Der Unfallhergang: Als der 54-Jährige seinen Hochsitz verlassen wollte, geschah das Unglück. Aus bislang ungeklärter Ursache rutschte ihm sein Jagdgewehr aus der Hand und stürzte in die Tiefe.
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Die Schussauslösung: Beim Aufprall auf dem Boden löste sich ein Schuss aus der Waffe. Das Projektil traf den Jäger, der sich noch auf dem Abstieg befand, direkt am Fuß.

Schnelle Hilfe durch Jagdpächter
Der Revierinhaber reagierte sofort, eilte zu seinem schwer verletzten Freund und leistete lebenswichtige Erste Hilfe. Parallel dazu setzte er den Notruf ab. Der 54-Jährige wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut Polizei bestand trotz der Schwere der Verletzung zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.
Die Polizeiinspektion Nittendorf hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Stand wird von einem tragischen Eigenunfall ausgegangen; Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
📋 Kompakt-Faktencheck: Jagdunfall Hemau
| Detail | Fakten |
| Ort | Waldstück bei Hemau |
| Zeitpunkt | Sonntag, 01.03.2026, ca. 22:50 Uhr |
| Beteiligte | 54-jähriger Jäger aus Regensburg |
| Verletzung | Schwere Schussverletzung am Fuß |
| Ursache | Sturz der Waffe vom Hochsitz |
| Ermittler | PI Nittendorf |
