Königstein: Schwerer Sturz auf unwegsamem Wanderpfad

Ein 14-jähriger Mountainbiker verunglückte am Gründonnerstag in einem Waldstück bei Königstein. Der Jugendliche musste nach einem Sturz über Baumstämme mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Hindernis zu spät erkannt
Am Nachmittag des Gründonnerstages befuhr der 14-Jährige aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit seinem Pedelec einen unbefestigten Wanderpfad. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion Auerbach i.d.OPf. reagierte der junge Fahrer zu spät auf mehrere Stammstücke, die quer über dem Pfad lagen. Er konnte einen Sturz nicht mehr vermeiden und zog sich dabei unter anderem Knochenbrüche zu. Besonders riskant: Der Jugendliche trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm, hatte jedoch Glück im Unglück, dass keine noch schwereren Kopfverletzungen entstanden.
Aufwendige Rettung im Waldgebiet
Da sich die Unfallstelle in sehr unwegsamem Gelände befand, gestaltete sich die Bergung schwierig. Neben dem Rettungsdienst wurden deshalb auch die Feuerwehr und die Bergwacht zur Unterstützung angefordert. Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften, den Verletzten schonend aus dem Waldstück zu retten. Für den schnellen Transport in eine nahegelegene Fachklinik kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
📌 Fakten auf einen Blick
- Ort: Waldgebiet bei Königstein
- Zeit: Nachmittag des Gründonnerstages (02.04.2026)
- Beteiligte: 14-jähriger Pedelec-Fahrer
- Verletzungen: Knochenbrüche (kein Helm getragen)
- Einsatzkräfte: Rettungsdienst, Feuerwehr, Bergwacht, Rettungshubschrauber
📞 Sicherheitshinweis
Es wird dringend appelliert, das alle Radfahrer – insbesondere im Gelände –, stets einen Schutzhelm zu tragen haben. Ein Helm kann bei Stürzen lebensgefährliche Kopfverletzungen verhindern.
