Kraftfahrzeugrennen. Ein 18-jähriger BMW-Fahrer lieferte sich auf der B85 ein riskantes „Rennen gegen sich selbst“.
Eine Zivilstreife stoppte die Fahrt – nun drohen ernste Konsequenzen.

Kraftfahrzeugrennen – Zivilstreife wird überholt
Am Dienstagabend gegen 21.25 Uhr bemerkte eine zivile Polizeistreife auf der B85 zwischen Cham und Roding einen BMW, der das Dienstfahrzeug überholte und anschließend stark beschleunigte. Der Fahrer ignorierte dabei die geltende Geschwindigkeit und nutzte die Überholspur, um offenbar die maximale Leistung seines Fahrzeugs auszureizen.
180 km/h bei der Nachfahrt
Die Beamten folgten dem Wagen und konnten am eigenen Tacho rund 180 km/h ablesen – deutlich zu viel für den Streckenabschnitt. Die Polizisten stoppten den 18-jährigen Fahrer daraufhin und unterzogen ihn einer Kontrolle.
Verdacht auf Kraftfahrzeugrennen
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird der junge Mann wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens angezeigt. Der Tatbestand ist bereits erfüllt, wenn ein Fahrer allein mit dem Ziel unterwegs ist, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen – also ein „Rennen gegen sich selbst“.
Probezeit: Weitere Folgen drohen
Da sich der BMW-Fahrer noch in der Probezeit befindet, muss er zusätzlich mit Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde rechnen. Diese reichen von einem Aufbauseminar bis hin zur Verlängerung der Probezeit oder weiteren Sanktionen.
