In der Zeit von 11.09. – 23.09.2025 wurde ein Pkw-Anhänger mit Kastenaufbau entwendet, welcher auf einem Pendlerparkplatz bei Immenreuth, entlang der Staatsstraße 2177 abgestellt war. Der Anhänger mit Bayreuther Zulassung war mit einem schwarzen Werbeaufdruck einer Kfz-Firma aus dem Landkreis Bayreuth versehen. Das Fahrzeug war mit mehreren Sicherungen versehen und hat einen Zeitwert von 6000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der PI Kemnath unter 09642/92030 in Verbindung zu setzen.

Am 22.09.2025, gegen19.45 Uhr, befuhr ein Fahrradfahrer die Dr.-Kilian-Straße in Weiden. Er übersah dabei ein nicht ordnungsgemäß abgesichertes Loch einer Baustelle. Das Loch war ca. 1m lang und 37 cm tief. Das Vorderrad stoppte abrupt ab und der Fahrradfahrer wurde über den Lenker geschleudert. Er wurde dabei leicht verletzt und musste im Klinikum behandelt werden. Die Ermittlungen nach dem Verantwortlichen laufen.



Teunz. Im Jagdrevier Wildstein Nord unterhalb der Burgruine kam es erneut zu einem Fall von Jagdwilderei. Zwischen Donnerstag, 18. September, 16 Uhr, und Freitag, 19. September, 10 Uhr, entdeckte der Jagdpächter zwei stümperhaft abgetrennte Rehschädel von etwa ein Jahr alten Böcken. Bereits Anfang August waren in demselben Waldstück Schädelreste aufgefunden worden. Der wiederholte Fund sorgt nun für Besorgnis unter Jägern und Anwohnern. Die Polizei geht davon aus, dass in beiden Fällen ein Zusammenhang bestehen könnte. Hinweise zu den Vorfällen nimmt die Polizeiinspektion Oberviechtach unter der Telefonnummer 09671/9201-0 entgegen.

Am Montagvormittag kam es in einer weiterführenden Schule in Kemnath zu einem Vorfall zwischen mehreren Schülern, der einen davon veranlasste eine Drohung auszusprechen. Die Polizei nahm die Drohung ernst und begann den Fall aufzuklären. Dabei stellte man fest, dass an der Sache nichts dran sei. Am Abend sorgte dann eine über WhatsApp verbreitete Falschmeldung einer Schülerin nochmals für Aufregung bei Schülern und Eltern. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, beim gedankenlosen Verbreiten von nicht bestätigten Meldungen zurückhaltend zu sein und prüft in diesem Fall die Straftat des Missbrauchs von Notrufen.

Nabburg: Beamte der PI Nabburg kontrollierten in der vergangenen Nacht auf der SAD 28 im Bereich Nabburg einen Kleintransporter mit polnischer Zulassung. Bei der Kontrolle wurden bei dem 20jährigen polnischen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein Test verlief positiv auf mehrere Subtanzen. Aufgrund dessen wurde die Weiterfahrt untersagt und der Mann einer Blutentnahme zugeführt. Zur Sicherung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 528,50 Euro einbehalten.

Am Montagnachmittag, gegen 16:25 Uhr, bemerkte der 30jährige Fahrer eines Klein-Lkw mit Planenaufbau einen technischen Defekt an seinem Fahrzeug. Aus diesem Grund fuhr er auf den Standstreifen der A3 in Richtung Frankfurt, zwischen den Anschlussstellen Beratzhausen und Parsberg, und stellte sein Fahrzeug ab. Ein unmittelbar nachfolgender 21jähriger Fahrer eines ebenfalls Klein-Lkw kam bei seiner Fahrt zu weit nach rechts und blieb mit seinem Planenaufbau am Aufbau des Pannenfahrzeugs hängen. Dadurch wurden die beiden Aufbauten zerstört und auf dem Standstreifen und der rechten Fahrspur verteilt.

Zur Bergung und den Aufräumarbeiten musste die rechte Fahrspur für ca. drei Stunden gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem ca. vier Kilometer langem Rückstau. Die Unfallstelle wurde durch umliegende Feuerwehren abgesichert. Währende der Unfallaufnahme klagte der Fahrer des Pannenfahrzeugs über Schmerzen, weswegen er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dieses konnte er glücklicherweise noch am selben Abend wieder verlassen. Nach Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von ca. 21000,- EUR. 

Im Rahmen von Verkehrskontrollen mussten die Beamten der PI Roding und PI Cham am Montag, den 22.09.2025, mehrere Fahrzeugführer wegen des Verdachts der Drogeneinwirkung aus dem Verkehr ziehen:

  • Roding-Altenkreith, Schwandorfer Straße (10:00 Uhr):
    Bei einem 30-jährigen Fahrzeugführer wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein freiwilliger Test reagierte positiv auf Cannabis. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, die Weiterfahrt unterbunden.
  • Roding-Altenkreith, Schwandorfer Straße (10:15 Uhr):
    Eine 40-jährige Autofahrerin zeigte ebenfalls drogentypische Auffälligkeiten. Ein Vortest verlief positiv auf Kokain. Auch hier erfolgte eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels.
  • Roding-Altenkreith, Schwandorfer Straße (10:20 Uhr):
    Ein 22-jähriger Fahrer wurde kontrolliert und ein Drogenschnelltest schlug positiv auf THC an. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, eine Blutprobe entnommen.
  • Roding-Altenkreith, Schwandorfer Straße (11:00 Uhr):
    Ein 28-jähriger Pkw-Lenker wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüft. Aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten wurde die Fahrt unterbunden. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt.

In allen Fällen leiteten die Beamten entsprechende Verfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz ein.

Hinweis der Polizei

Die Polizei weist darauf hin, dass das Führen von Fahrzeugen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt. Bereits geringe Mengen können die Reaktionsfähigkeit deutlich beeinträchtigen.

Vermutlich überhitztes Speiseöl war die Brandursache für einen Wohnhausbrand am Montagabend in der Bruckdorfer Straße. Gegen 21.45 Uhr hörte ein 18-jähriger Hausbewohner plötzlich einen lauten Knall aus der Küche kommend, nachdem dort in einem Topf am Herd Speiseöl erhitzt wurde. Innerhalb kürzester Zeit war das komplette Wohnhaus stark verraucht. Der junge Mann und sein jüngerer Bruder, der sich zu diesem Zeitpunkt in seinem Zimmer befand, konnten umgehend das Haus verlassen und blieben unverletzt.

Insbesondere die Küche wurde durch den ausgelösten Brand komplett zerstört. Es entstand Sachschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Ermittlungen wurden von der Polizeiinspektion Nittendorf übernommen. Am Brandort waren neben umliegenden Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr Regensburg auch mehrere Rettungsdienstfahrzeuge im Einsatz.

Montagvormittag unterzogen Beamte der Grenzpolizeigruppe der Polizei Furth im Wald einen Audi mit österreichischer Zulassung einer Schleierfahndungskontrolle. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten in dem mitgeführten Gepäck eine geladene Schreckschusswaffe. Da der Mann keinerlei Berechtigung zum Führen der Waffe hatte, stellten die Beamten die Waffe sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffenrecht ein. Zur Sicherung des Strafverfahrens musste der Mann, ein 25-jähriger österreichischer Staatsangehöriger, einen dreistelligen Eurobetrag hinterlegen.

Ein 28jähriger Fahrer eines Pkw, Honda, wurde am 23.09.25, gegen 01.00 Uhr, im Stadtgebiet Cham einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da der Mann noch keine zwei Jahre im Besitz des Führerscheines ist und sich demnach noch in der Probezeit befindet, hätte für ihn beim Führen des Kfz noch ein absolutes Alkohol- und Cannabisverbot gegolten. Durchgeführte Tests bestätigten, dass er gegen beides verstoßen hatte, weshalb er wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz angezeigt wurde. Selbiges absolutes Alkohol- und Cannabisverbot gilt übrigens für sämtliche Kfz-Führer bis zum 21. Geburtstag.      

Am Montagabend, den 22. September 2025, gegen 20:35 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Neutraubling einen 39-jährigen Mann in der Hartinger Straße, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich mehrere Auffälligkeiten: Am E-Scooter war kein Versicherungskennzeichen angebracht, wodurch kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Zudem ergab sich der Verdacht, dass das Fahrzeug technisch manipuliert wurde, um die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu erhöhen.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Die Weiterfahrt wurde umgehend unterbunden. Der Fahrer muss sich nun wegen mehrerer Verkehrsverstöße verantworten, unter anderem wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz sowie wegen des Verdachts der technischen Manipulation am Fahrzeug. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass für E-Scooter im öffentlichen Verkehrsraum ein gültiger Versicherungsschutz zwingend erforderlich ist und technische Veränderungen am Fahrzeug unzulässig sind.

Hohenwarth –  Ein 14-jähriger Schüler der Förderschule schlug an der Haltestellte Hohenwarth den Schulbusfahrer mit der Faust ins Gesicht. Dieser erklärte zuvor zwei anderen Schülern, dass sie verpflichtet seien, mit dem Zug zu fahren. Der 14-jährige Junge ging dann ohne Grund zum Busfahrer und schlug ihm mit der Faust auf den Mund. Beim Geschädigten platzte die Lippe auf und blutete dementsprechend. Nach der Tat lief der Junge weg. Der Täter ist bereits ermittelt. Gegen ihn wurde wegen Körperverletzung ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Montag, gegen 18:45 Uhr wurde, in der Bellstraße, in Schwandorf ein 54-jähriger Schwandorfer, mit seinem Kraftrad einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei zeigte der Mann einen norwegischen Führerschein vor. Während der Mann mit einem Führerschein aus einem EU- oder EWR-Staat, also mit dem norwegischen Führerschein in Deutschland problemlos fahren dürfte, gilt dies nicht für Führerscheine aus Drittstaaten.

Diese berechtigten nach dem Umzug ins Bundesgebiet lediglich für 6 Monate zum Führen von Kraftfahrzeugen. Die weitere Kontrolle ergab allerdings, dass dieser Führerschein auf einer litauischen Fahrerlaubnis beruht, die ohne erneute Prüfung in eine norwegische Fahrerlaubnis umgeschrieben wurde, womit auch diese norwegische Fahrerlaubnis in Deutschland nicht anerkannt werden kann. Da der Mann bereits seit vielen Jahren in Deutschland lebt, erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Am Montag, gegen 14:30 Uhr wurde die Polizei zu einem Verbrauchermarkt in der Fraunhoferstaße gerufen. Hier wollte ein unbekannter Täter die Filiale mit einer Sporttasche voller Lebensmittel verlassen, ohne diese an der Kasse zu bezahlen. Der Täter wurde durch eine Verkäuferin gestellt und begleitete die Verkäuferin zunächst in ein Büro, um dort auf die Polizei zu warten. Nun wollte der Mann allerdings nicht länger auf die Polizei warten und versuchte mit einem Teil seiner Beute zu flüchten. Nach einem kurzen Gerangel gelang ihm durch ein Fenster die Flucht. Die Verkäuferin wurde hierbei leicht am Unterarm verletzt. Durch die Polizei wurden die vorhandenen Videoaufzeichnungen sowie Fingerabdrücke und DNA-Material gesichert. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.

Am Montag, gegen 14:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall in Schwandorf gerufen. Hier war ein 35-jähriger Neunburger mit seinem Kleintransporter auf der Augustinstraße, in Richtung Bahnhofstraße unterwegs. An der Kreuzung zur Höflingerstraße stieß er mit dem Kleintransporter eines von rechts kommenden 69-jährigen Nürnbergers zusammen. Beide Fahrzeugführer blieben bei dem Unfall unverletzt, allerdings waren beide Kleintransporter nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000,- €. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass für das Fahrzeug des Unfallverursachers kein gültiger Versicherungsschutz besteht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz.

Am Montag, gegen 10:00 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zu einem Industriebetrieb, in der Bellstraße gerufen. Während ein 53-jähriger Schwandorfer hier Malerarbeiten erledigte und hierzu auf dem Boden kniete, war ein 62-jähriger Mitarbeiter aus Schwandorf mit einem Gabelstapler in der Halle unterwegs. Beim Rückwärtsfahrer übersah der Staplerfahrer einen knieenden Arbeitskollegen und fuhr über dessen Fuß. Der Verletzte wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund des Schocks musste auch der Staplerfahrer in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden.

Am Montagvormittag wurde in der Hauptstraße ein 29 jähriger Windischeschenbacher als Führer eines BMW durch eine Polizeistreife kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der junge Mann seine Kennzeichenschilder sowohl vorne, als auch hinten nur hinter die Scheibe geklemmt hatte. Als die Kennzeichen dann allerdings näher betrachtet wurden, stellte sich heraus, dass diese entstempelt waren und nie eine Ausgabe für den geführten Pkw erfolgt war. Der Mann gab dann zu, dass das Fahrzeug nicht zugelassen und versichert war. Ihn erwarten nun diverse Anzeigen, u.a. wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz. Die Weiterfahrt wurde natürlich unterbunden.