Ein riskantes Überholmanöver bei winterlichen Straßenverhältnissen endete für einen 30-Jährigen im Straßengraben. Trotz der Seitenlage des Fahrzeugs gab es keine Verletzten.

Kontrollverlust beim Beschleunigen

Am Samstag (24.01.2026) gegen 16:15 Uhr war ein 30-jähriger Mann mit seinem Ford Ranger auf der B8 in Richtung Regensburg unterwegs. Kurz nach der Abzweigung Sünching entschied er sich, einen vorausfahrenden Audi zu überholen.

Doch die winterglatte Fahrbahn wurde ihm zum Verhängnis: Beim Beschleunigen verlor der schwere Pickup den Grip und geriet unkontrollierbar ins Schleudern. Dabei touchierte er zunächst seitlich den Audi einer 56-Jährigen.

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Bild: Symbolbild

Auf der Beifahrerseite liegen geblieben

Die Irrfahrt endete im rechten Seitenstreifen. Da der Boden dort weich war, blieb das Fahrzeug hängen und kippte durch die Wucht des Schleudervorgangs auf die Beifahrerseite.

Wie durch ein Wunder konnten beide Beteiligten ihre Fahrzeuge unverletzt verlassen. Der Ford Ranger war jedoch ein Fall für den Abschleppdienst. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf ca. 7.000 Euro. Für den 30-Jährigen hat das Manöver zudem rechtliche Folgen: Ihn erwartet ein Bußgeld von 145 Euro wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Verhältnissen, so die Polizei.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort B8 bei Mötzing, nahe Abzweigung Sünching
Zeit Samstag, 24.01.2026, 16:15 Uhr
Beteiligte 30-jähriger Ford-Fahrer, 56-jährige Audi-Fahrerin
Ursache Überholmanöver bei Glatteis (zu schnell)
Schaden ca. 7.000 Euro; Ford Ranger auf der Seite