Ein Sattelzug geriet ins Schleudern und löste ein schweres Unfallgeschehen aus. Drei Männer starben, die A93 bleibt stundenlang gesperrt. 

 

Nachtrag
Bildquelle: M. Tiedemann

 

Sattelzug gerät ins Schleudern

Nachtrag. Am 24. November 2025 ereignete sich auf der A93 bei Ponholz ein tragischer Verkehrsunfall (wir berichteten bereits). Ein Sattelzug geriet aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. In der Folge kam es zu weiteren Kollisionen, in die mehrere Fahrzeuge verwickelt waren – darunter ein Kleintransporter.

Drei Männer sterben am Unfallort

Im Kleintransporter befanden sich zwei polnische Staatsangehörige im Alter von 51 und 36 Jahren sowie ein 36-jähriger deutscher Mitfahrer. Für alle drei kam jede Hilfe zu spät – sie verstarben noch an der Unfallstelle. Die Situation stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen, da sich die Aufräum- und Bergungsarbeiten über Stunden hinzogen.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Autobahnpolizei Schwandorf hat die Ermittlungen übernommen und prüft derzeit die genauen Unfallumstände. Die Arbeiten an der Einsatzstelle dauern voraussichtlich bis in die frühen Nachmittagsstunden an. Erst danach kann die Unfallstelle vollständig geräumt und freigegeben werden.

Nachtrag – A93 bleibt vorerst gesperrt

Die Fahrtrichtung München ist weiterhin gesperrt. Die Oberpfälzer Polizei bittet Verkehrsteilnehmer dringend, den Bereich weiträumig zu umfahren. Nur so können weitere Staus und Behinderungen verhindert sowie Einsatzkräfte geschützt werden.